@missesmella76
Mein Ratschlag wäre folgende Medikamente für deinen Mann etwa:
💊 Medikamente-Orientierung bei Psychose – Schizophrenie – Kurzfassung
Aripiprazol ist antidepressiv gut wirksam und ein Antipsychotikum ( 5 mg kann ausreichen). Gegen die Unruhe (vor allem auch Aggressivität bei wenig oder keinen Antipsychotika) und Depression ist dringend Bupropion nötig, auch die anderen Antidepressiva solltet ihr in der Empfehlung berücksichtigen.
Aripiprazol wirkt eher Antidepressiv, aber da es das Dopamin blockiert (antipsychotisch) können Negativsymptome wie Antriebsarmut etwas zunehmen, was auf Dauer anstrengend sein kann und meist zum Absetzen der Antipsychotika beiträgt. Es ist sehr gut verträglich, also ansonsten wirklich eines der Besten Antipsychotika, auch wenn es anfangs etwas Unruhe bzw. Akathisie machen kann. Von daher klein mit 5 mg anfangen, was häufig in dieser kleinen Dosis schon antipsychotisch wirksam ist.
Am besten die Empfehlung (
Kurzfassung und
Langfassung) durchlesen, damit du/ihr einen Überblick bekommt, welche Wirkstoffe und wie das genau einzunehmen ist. Vorerst würde ihm ausschließlich Abilify (Aripiprazol) schon helfen. Hier ist eine
ausführliche Analyse, die sich besser liest und auf die Empfehlung aufgebaut ist.
Mir ist unklar, welche Diagnosen ihr beide habt, auch du wirkst etwas angeschlagen, da er dich ja früher betrogen hat und dass du dir jetzt etwas zusätzlich mit den Eltern oder so einbildest, da glaube, ich hat sich bei dir auch eine Art Paranoia eingeschlichen, da das auch psychotisch klingt, da du da wirkst wie wenn du zu sehr nach deiner emotionalen Einordnung der Situation gehst.
Bei einer akuten Psychose kann man etwas narzisstisch sein und solche Misstrauensgedanken können auch psychotisch bedingt auftreten. Wenn du glaubst, dass du gesund wirst, indem du ihn in Therapie schickst, obwohl du womöglich selbst oder beide Probleme haben, dann solltest du wirklich genau hinterfragen, ob du von Fakten sprichst, mit der Mutter oder so oder ob du dir da etwas zusammenreimst.
Antipsychotika können das Bauchgefühl reduzieren, da wäre Aripiprazol auch sehr mild, da es keine so starke Libidoeinschränkung wie andere Antipsychotika macht. Du solltest dich also, wenn ihr beide etwas Psychotisches habt oder schon Antipsychotika wegen so etwas bekommen habt, schauen, ob ihr vielleicht auch gemeinsam in die Psychiatrie, mit euren Vordiagnosen geht und jeder ehrlich seine Sichtweise schildert, damit Ärzte auch den Zusammenhang eurer Erkrankung erkennen, da ihr anscheinend einander triggert und es ein Problem auch für dich wäre, wenn er behandelt wird und du weitermachst und dich bestätigt fühlst oder andersherum du behandelt wirst und er mit seinen Problemen wie es vorher ja bei deinem Rückfall war allein ist.
Ihr seid gleichzeitig entlassen worden und habt womöglich auch gleichzeitig die Medikamente abgesetzt, ob nun mit oder ohne ärztliche Absprache, da bei chronischer Schizophrenie man an sich ja kontinuierlich eine Therapie braucht.
Wie lange ist das her, wann wart ihr zuletzt in der Klinik, wann habt ihr vielleicht Psychopharmaka teilweise oder ganz abgesetzt und wann sind erste Symptome aufgetreten.
Bei einer akuten Psychose wird man bei Wahn etwa auch gefühlt etwas Narzisstisch indem man egoistisch nur sich selbst glaubt und den anderen die schuld gibt, das ist bei einer Psychose etwa wie ein Symptom, da die Erkrankung auch wie Lebensbedrohlich ist und da wird dann jeder Mensch narzisstischer. Wahn sind eben etwa Überzeugungen, für die man keine echten rationalen Beweise hat.
Mir ist es unklar, ob du eine ähnliche Erkrankung hast oder wie du in der Klinik behandelt wurdest, eure genauen Diagnoseschlüssel könnten helfen.
Es gibt Postpsychotische Depressionen, wo auch Antidepressiva allein zu schwach sind, deswegen braucht es ein Antipsychotikum wie Aripiprazol um die Antidepressive Wirkung von Antidepressiva aufzufrischen. Wenn er etwa SSRI Antidepressiva wie Citalopram oder Sertralin, Fluoxetin oder andere hat, dann kann die Wirkung nach dem Absetzen ausreichen, aber später nachlassen und soger im richtigen starken Akutfall psychotische Symptome begünstigen.
Welche Medikamente bzw. Psychopharmaka habt ihr zuletzt in der Klinik und danach eingenommen, damit wir da mal eine Gegenüberstellung auch mit den Medikamenten haben.
Was sind deine psychischen Symptome gewesen, worauf wurdest du behandelt und liegt bei euch beiden eine ähnliche Vorgeschichte vor?
Es gibt richtig blöde Antipsychotika, die das Leben extrem einschränken, weshalb das Annehmen einer Diagnose sehr schwer sein kann und die Standardtherapien meist auch keine Antworten auf diese Probleme haben außer das Antipsychotikum zu tauschen.
Mit der Empfehlung kann man erstmal Aripiprazol täglich einnehmen bis man wirklich ganz stabilisiert ist und wahnhaftes nachlässt und dann wäre die Intervalleinnahme möglich, also Aripiprazol abzusetzen wobei das Bupropion dann absolut notwendig ist und auch weiter Antidepressiva wie ein SSRI nützlich sind da ansonsten ohne Antipsychotikum Emotionen wieder verstärkt hochkommen und zu sehr Libido oder emotionale Wahrnehmung ist in einer Psychose täuschend, da sollte man also einen Mittelweg finden was man mit einem mittel bis hochdosierten SSRI gut machen kann. Für ältere eignet sich Sertralin als SSRI Wiederaufnahmehemmer besser als Citalopram SSRI was etwas QT-Verlängerungen(Herz) macht.
Bupropion ist ein SNDRI oder NDRI es wirkt anders als übliche Antidepressiva, die meist über das Serotonin wirken.
NDRI bedeutet das es auf
Noradrenalin und
Dopamin als (RI)Wiederaufnahmehemmer wirkt. Das vorherige S auch bei
SSRI steht für selektiv, das zweite bei S
SRI auf Serotonin-Wiederaufnahmehemmer.
Bupropion(SNDRI) + Sertralin(SSRI) hebt auch Nebenwirkungen und Wechselwirkunge auf, da Sertralin eher einen weichen Stuhlgang macht, also mögliche Verstopfungssymptome mindert und Miktionsstörungen(Schwache Blase) die Bupropion machen kann lindert/aufhebt.
Trimipramin-Topfen kann man da zum Einschlafen einnehmen da Bupropion ohne dem vorübergehend(2-8Monate ohne) abgesetzten Antipsychoitkum(Aripiprazol) macht Konzentriert und Wach was zwar hilft aber verstärkt einfaschlafstörungen auftreten, weshalb Trimipramin-Tropfen (trizyklisches Antidepressivum) da sehr effektiv ist, Alternativ wäre das mildere Trazodon SARI.
Trimipramin ist etwas Anticholinerg und kann beispielsweise die Verstopfungssymptome begünstigen, von daher ist da auch die SSRI Wirkung nützlich die Trazodon zu einem Teil auch in schwächerer Form hat.
Vielleicht kannst du
@missesmella76 die Medikamente und Diagnosen offenlegen vieviel Jahre / Monate das her ist ob ihr in der Zwischenzeit Psychopharmaka hattet.
Mir ist unklar, wie er dich bestrafen will? Ich kann mir vorstellen, dass ihr einander in die Psychiatrie bringen wollt also jeder den Anderen für seine Probleme verantwortlich macht.
Von daher wäre erstmal gut, wenn ihr euch von den Medikamenten hier gut informiert und dann beide in eine Klinik zu einem Gespräch geht, damit jeder seine eigene und die Situation des Anderen geschildert wird. Dann würden die Symptome (je nachdem wenn du oder er welche hat) auf den Tisch kommen. Gibt ja auch unterschiedliche Diagnosen.
Depressionen können eben auch verstärkt nach absetzen der Antipsychotika auftreten, wenn sich da ein Rückfall ankündigt werden die Antidepressiva immer unwirksamer und ohne Bupropion und gelegentlich etwas Antipsychotika wird man unruhig aggressiv, was bei dienen Mann vielleicht mit ein Problem ist wenn ich das so richtig verstanden haben.
Bei ihm könnte die Medikamente-Empfehlung gut passen, bei dir ist mir unklar was du hast, da das ja auch ungewöhnlich ist das zu vorher zeitgleich in die Psychiatrie musstest, bzw. das kein Nervenzusammenbruch sondern auch so etwas wie Psychose oder andere psychische Probleme gewesen sein könnten.