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Intervalltherapie mit Bupropion – Erfahrungsbasierte Alternative zur Dauerbehandlung?

Maggi

Administrator
Ich möchte hier eine Diskussion anstoßen zu einem Therapieansatz, der bislang kaum in Leitlinien auftaucht, aber aus meiner Sicht mehr Aufmerksamkeit verdient:

Die Intervalltherapie mit Bupropion – also eine begleitete, phasenweise Medikation mit Bupropion (z. B. zur Stabilisierung nach Absetzen von Neuroleptika oder zur Unterstützung bei Negativsymptomen).

Hintergrund: Viele Betroffene erleben die Dauerbehandlung mit Neuroleptika als belastend, insbesondere wegen Nebenwirkungen und emotionaler Einschränkungen. Gleichzeitig ist das spontane Absetzen oft riskant.

Die Idee der Intervalltherapie wäre, Absetzphasen strukturiert zu begleiten, z. B. mit Bupropion, das in manchen Fällen stimmungsstabilisierend und aktivierend wirkt – und dabei ein vergleichsweise günstiges Nebenwirkungsprofil hat.

Ich habe dazu eine Empfehlung formuliert, die ich gerne zur Diskussion stelle:
💊 Medikamente-Empfehlung für Psychose - Schizophrenie

Mich interessiert:
  • Hat jemand von euch Erfahrungen mit Bupropion in diesem Kontext?
  • Gibt es Ärzt:innen, die solche Ansätze begleiten?
  • Welche Risiken oder Chancen seht ihr darin?
Mir geht es nicht um eine „Wahrheit“, sondern um eine offene Diskussion über Alternativen, die aus der Lebensrealität von Betroffenen entstehen.

Danke fürs Mitdenken und Mitfühlen.
 
Die Intervalltherapie passt am besten zum Soteria Ansatz. Bei uns in der Klinik gibt es auch ein Soteria Haus. Die sind darauf spezialisiert, Patienten mit möglichst wenigen Medikamenten zu behandeln.
Als ich 2017 wegen Negativsymptomatik in der Klinik in Gangelt war, wollten die mich auch ins Soteria Haus schicken, aber ich fühlte mich zu antriebslos, um zu kochen und einkaufen zu gehen.
 
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