Invega-Paliperidon

Die Tabelle ist wohl für meine Argumentation und meinen Wunsch zu reduzieren sehr hilfreich!
Denke nicht das mein Psychater bei mir was dagegen hat.
Soviel Angst macht mir orale Dosierung nicht, aber ich bin schon sehr negativ den Medikamenten gegenüber eingestellt.
Der Zusatzwirkstoff Bupropion (NDRI-Antidepressivum) sollte die Reduktion deutlich erleichtern und stabilisieren, insbesondere wenn es auf 25mg Paliperidon-Depot heruntergeht, da diese Dosis für sich allein genommen normal zu schwach ist.
Bupropion (eher aktivierend) und auch Lithium (eher dämpfend) stabilisieren als Addon auch Positivsymptome neben den Negativsymptomen, die sich durch Bupropion in den Phasen mit wenig Antipsychotikum deutlich verbessern.

Deswegen würde ich vorerst, solange du noch 100 oder 75mg Paliperidon hast, das Bupropion ergänzen.
Beim Schritt von 50mg auf 25mg Paliperidon wäre zusätzliches Lithium ratsam.

Finde ich sehr interessant, jetzt nicht wegen dem 9-OH-Risperidon als (Noradrenalin gnadenlos runterregulierendem) Wirkstoff, sondern weil auch eine DA D2-Dämpfung unter 60% offensichtlich eine gangbare Erhaltungstherapie darstellen kann. Dies würde sich mit dem Konzept von dgsp-ev.de decken, das die Reduktion und das Absetzen nicht ausschließt, wenn ich Aderhold und andere dort richtig verstanden habe.
Dass es in der Dosis stabil funktioniert, liegt sicherlich am zusätzlichen Bupropion und Lithium. Es bedeutet also weniger zwingend, dass 9-OH-Risperidon (Paliperidon) üblicherweise unter 60 % striatale Rezeptorblockade funktioniert. Die Erfahrung deckt sich mit meinen eigenen Erfahrungen, wo ich ohne Antipsychotikum etwa einen Monat halbwegs stabil war und im Vergleich mit Bupropion nach Absetzen des Antipsychotikums für Monate sehr stabil war.
Somit erklärt sich, warum 25mg unter diesen Umständen machbar passend sind.