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vermisst ihr manchmal eure Wahngedanken?

Voyager34

Well-known member
Natürlich gibt es viele negative Wahngedanken aber ich weiß aus Erfahrung, dass es auch positiv gehen kann. Der Gedanke, dass das ganze Universum mit all seiner Existenz eine Einigkeit darstellt. Alles ist miteinander verbunden. Diese Gedanken sorgen dafür, dass man sozialer wird und sich mit jedem unterhalten kann.

Edit: Ich meinte zum größten Teil die Manie
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, aber das ist kein Wahngedanke sondern Realität. Das Universum mit allem was existiert bildet wirklich eine Einheit. Nichts kann ohne das andere sein. Das ist, wenn man so will, buddhistische Philosophie.
Wahngedanken bringen einen immer in Schwierigkeiten. Ich dachte zum Beispiel Gott würde mich retten wenn ich die Termine bei der forensischen Ambulanz absage und dazu dachte ich dann noch ich müsste jemanden schlagen. Das endete natürlich in der Forensik.
Wahngedanken sind immer belastend und niemals entlastend.
 
Ich vermisse meine Wahngedanken keinesfalls. Die waren so herorisch, dass ich froh bin, dass ich sie los bin.

Wahngedanken sind sehr gefährlich und können ins bodenlose abgleiten. Ich habe sie gehasst.
Ich hatte mal so einen schlimmen Wahn, dass ich dachte, dass ich sämtliche Krankheiten kriege, die es gibt. Das war so schlimm, dass ich mich von Kopf bis Fuß untersuchen ließ. Keine Befunde nichts außer zu hohen Cholesterin und Triclyceride-Werte. Das war alles. Dafür nehme ich jetzt einen Cholesterinsenker. Danach verschwand mein Wahn.
Gott sei Dank. Ich würde diesen Wahn niemals vermissen.
 
Nein, sich politisch verfolgt zu glauben von vielen Menschen und Psychiatern, das möchte ich nie wieder erleben. Und Ärzte einzig und alleine als geldgierig zu sehen, das brauche ich auch nicht wieder.
Das Universum mit allem was existiert bildet wirklich eine Einheit.
Das glaubst Du. Ob das so ist, weißt Du nicht.
 
Naja, alles ist so wie es ist perfekt. Es gibt nichts hinzuzufügen oder wegzulassen. Das All Eine umgibt uns. Und wir sind teil davon.Nichts kann zu nichts werden. Irgendetwas bleibt immer. So wie wir jetzt sind, sind wir perfekt. Man muss es nur erkennen.
 
Ich weiß, was hiermit gemeint ist

Es geht um den Zustand der unbehandelten Psychose

Wenn man die Fähigkeit besitzt, diesen Zustand zu Kontrollieren, dann kann man diese eigentlich kognitive Höchstleistung für sich nutzen

Leider scheint der Körper damit überfordert mit der Zeit, so flaut dieser Zustand nach Tagen wieder ab

Das fühlt sich dann so an, als wäre auf einmal der "Sprit" ausgegangen

Man kann sich geistig total zerstört fühlen

Nichts scheint in dem Moment mehr zu gehen und man liegt nur noch drin

Todmüde verfällt man immer wieder in den Sekundenschlaf und lässt dabei alles fallen, was man gerade in der Hand hält
 
Irgendwie vermisse ich meine erste Psychose. Die ersten drei Wochen der Psychose war ich nicht wahnhaft, ich war einfach super gut drauf. Habe jeden gegrüßt und Komplimente gemacht. Ich war wie ausgewechselt. Irgendwann kam halt das alles-auf-sich-beziehen hinzu und ich dachte Gott spricht mit mir. Das war irgendwie zu viel. Dazu der Wahn, dass Deutschland wieder wie im dritten Reich ist und ich die Welt retten muss... also das euphorische hätte ich schon gerne wieder, aber das wahnhafte eher nicht
 
Wahn kann angenehm sein, wenn man davon überzeugt ist, dass das, wovon man überzeugt ist, das ist, was man sich schon lange gewünscht hat.

Beste Beispiel hierfür ist, wenn manche überzeugt sind, das sie mit einer bestimmten Person eine Beziehung führen… obwohl man sich in Wirklichkeit nicht mal kennt. Sowas gibt es. Das kann teils glücklich machen. Selbst so gesehen bei einer anderen Patientin in der Klinik vor zig Jahren. Das kann aber Männer und Frauen betreffen.
 
Da ich dachte ich bekomme die Antwort die diese Welt verändern wird. Ist die Enttäuschung natürlich sehr groß, wenn mann erkennt das dies nicht passieren wird.
Zusätzlich hatte ich einen liebeswahn der sich über Jahre hingezogen hat. Ich war unter starken Quallen durch diesen wahn, hier das selbe wo die Realität einschlug.
Troz der Enttäuschung das nichts so ist wie es schien möchte ich eine psychose am liebsten nie wieder erleben und Wahngedanken der Art.
 
Da ich dachte ich bekomme die Antwort die diese Welt verändern wird. Ist die Enttäuschung natürlich sehr groß, wenn mann erkennt das dies nicht passieren wird.
Zusätzlich hatte ich einen liebeswahn der sich über Jahre hingezogen hat. Ich war unter starken Quallen durch diesen wahn, hier das selbe wo die Realität einschlug.
Troz der Enttäuschung das nichts so ist wie es schien möchte ich eine psychose am liebsten nie wieder erleben und Wahngedanken der Art.
Wie bist du aus dem Liebeswahn herausgekommen? Ging das von selbst wieder weg oder wie hast du das geschafft?
 
In keinster Weise vermisse ich sie. Alles, was mir persönlich die Psychose gebracht hat, war nur negativ. Aber so geht es jedem anders.
 
Wie bist du aus dem Liebeswahn herausgekommen? Ging das von selbst wieder weg oder wie hast du das geschafft?
Vor einiger Zeit ist ein Familienmitglied erkrankt. Was für mich ein Schock war und ich hatte mich auf diese Person konzentrieren müssen. Nach einiger Zeit habe ich gemerkt das ich über die Person aus meinem wahn lange nicht mehr dachte und seit dem ist es weg.
 
Also von selbst weggegangen. Hast du die Gedanken auf die erkrankte Person fokussiert. Danke!
 
Irgendwie vermisse ich meine erste Psychose. Die ersten drei Wochen der Psychose war ich nicht wahnhaft, ich war einfach super gut drauf. Habe jeden gegrüßt und Komplimente gemacht. Ich war wie ausgewechselt. Irgendwann kam halt das alles-auf-sich-beziehen hinzu und ich dachte Gott spricht mit mir. Das war irgendwie zu viel. Dazu der Wahn, dass Deutschland wieder wie im dritten Reich ist und ich die Welt retten muss... also das euphorische hätte ich schon gerne wieder, aber das wahnhafte eher nicht
Ich würde jedem nur wünschen, dass er in seiner Psychose einfach leben und glücklich werden kann
 
Ich vermisse die Wahngedanken nicht. Es war für Körper und Geist extrem anstrengend, und hat andere um mich herum nur verwirrt. Von religiösen, politischen, finanziellen, Verfolgungs- und Liebeswahn war alles dabei. Was die Synapsen da so durcheinanderschalten ließ, weiß ich nicht – nur das mein Leben mich aus der Depression in die Psychose und wieder zurück ins Leben katapultiert hat.
 
Ich würde jedem nur wünschen, dass er in seiner Psychose einfach leben und glücklich werden kann
In einer Psychose kann man nicht glücklich werden. Es sei denn man hat eine Manie, da kann man glücklich werden.
Psychosen sind meist negativ. Leid und Schmerz führen einen in eine Psychose sowie Stress, unbearbeitete Traumata etc.
 
Nein auf keinen Fall würde ich meine Wahngedanken vermissen! Ich wäre froh sie los zu haben. Es kommt auf den Standpunkt darauf an ob man sich in die Psychose flüchten will oder sich im Leben durchboxen möchte.
 
Also diesen Zustand möchte ich nicht mehr. Ein völliges Wirrwarr im Kopf, wenn Realität gegen Wahnsinn kämpft, dieser Druck, dieser Schmerz, dann noch Panik Zustand...da kann nur mehr der Arzt helfen. Dzt geht's mir gut, aber gewisse Ängste und Sorgen sind durch die Medis nicht verschwunden...sollten vlt noch angepasst werden. LG
 
Ja, isoliert betrachtet, vermisse ich das Hochgefühl etwas. Alles war so bedeutsam und ich hatte viel Energie. War wie verliebt in die Welt. Jetzt bin ich gesünder, aber gleichzeitig depri und antriebslos.
 
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