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Akutstation (Forenbereich)

Maggi

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Hier kann jeder User sich in einer Krisensituation auch stark psychotisch äußern und seine inneren Konflikte äußern.

Wir Erkrankte haben alle Hoch- und Tiefphasen.

Was hier geschrieben wird, können auch Beziehungsideen sein, wenn man sich bedroht oder verfolgt fühlt.
Manchmal kann es wirklich ein Hack oder ein Datenschutzproblem sein, was einen wahnsinnig macht oder triggert, oder einfach so wichtige Themen, die psychotisch sind einen etwas weiterbringen können.

Misstrauen kann auch zu bösartigen und blinden Verdächtigungen oder Anschuldigungen führen.
 
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Ich möchte mal etwas reinschreiben, obwohl ich das nicht als krank bewerte.

Eine innere Stimme (keine akustische Halluzination und/oder ein "Zwangsgedanke") sagte mir eben vor dem bereitgestellten Tablettengefäß, ich soll die 4,5 mg Cariprazin hinten in den Tablettenspender oder die Resttabletten (Befüllung desselben) Box legen, um schnell/schneller auf den Blutspiegel bei 1,1mg/Tag zu kommen, den ich gestern für drei Wochen (alle vier Tage eine Hartkapsel) dosiert habe.

Ich komme mit 1,5 mg Cariprazin am Tag eigentlich sehr gut zurecht und möchte auch das Absetzen einmal begleitet ausprobieren, zuvor aber einfach die niedrigstmögliche Dosis herantastend finden.

Wer ist glaubwürdiger, der innere Impuls oder die Planung, erst in sieben/neun Tagen mit der Dosisreduktion (ich nehme zusätzlich noch abends Melperon jede wirksame Dosis ein) zu beginnen? Denen in der WfbM ist es auch egal, wie es mir geht, ich werde unter der Medikation nur immer noch dicker (Adipositas Stufe I) und bin relativ häufig nicht dazu im Stande, Entscheidungen zu treffen, beziehungsweise mich für etwas zu begeistern wie früher vor dem "Neuroleptika-Bombardement". Wenn ich auf meinen Impuls höre, nehme ich die Kapsel heute nicht ein, sondern bewahre sie für einen freiwerdenden Vier-Tage-Slot im Tablettenspender hinten auf.

Wollte das mal schildern, weil es mich ja jetzt das erste Mal bei 1,5 mg/Tag Cariprazin hält und ich bereits unsicher bin, ob ich sozusagen "meinen Sinnen trauen kann", hier setzen ja viele ab oder haben außergewöhnlich niedrige Medikamentendosierungen laufen, wogegen ich aber prinzipiell nichts habe, "der Erfolg gibt mir/ihnen Recht", serviert mir eben eine/die innere Stimme zur weiteren Überprüfung.

Es ist ja auch die Frage, ob ich nicht lediglich anankastisch handle mit der Medikation und vielleicht sogar der Behandler einen anderen Kurs mit mir und meiner Neurose (?) fahren will...
 
Ich würde auf deine innere Stimme hören, welches meist nicht trügt. Das ist der beste Wegweiser bei schweren Entscheidungen.
Naja, es gibt ja auch böse Stimmen die Betroffene zu schweren Straftaten und Anderen anleiten. Woher will man also wissen welcher innerer Stimme man trauen kann? Da ich selbst keine Stimmen habe schwer vorstellbar, aber meinen Emotionen oder Eingebungen kann ich je näher ich an der Psychose dran bin immer weniger trauen.

Eine innere Stimme (keine akustische Halluzination und/oder ein "Zwangsgedanke") sagte mir eben vor dem bereitgestellten Tablettengefäß, ich soll die 4,5 mg Cariprazin hinten in den Tablettenspender oder die Resttabletten (Befüllung desselben) Box legen, um schnell/schneller auf den Blutspiegel bei 1,1mg/Tag zu kommen, den ich gestern für drei Wochen (alle vier Tage eine Hartkapsel) dosiert habe.
1,5 mg Cariprazin entspricht anscheinend 7,5 mg Aripiprazol. Dann wäre 1,1 mg etwa 5 mg Aripiprazol.
Damals als ich viele Absetzversuche gemacht habe, habe ich mich auch einmal ganz langsam herangetastat, wobei 2,5 mg Aripiprazol bei mir ungefähr die Grenze war, Da hat der psychische Stress über Wochen immer mehr bis zu Akutsymtpomen zugenommen.

Die 1,1 mg Cariprazin könntest du vielleicht noch relativ schnell erreichen. Darunter beim Dosisäquivalent von 3 oder 4 mg Aripiprazol wäre ich langsamer, zumal Cariprazin ja eine hohe Halbwertszeit hat.

Wie war es bei dir in der Vergangenheit mit dem Aripiprazol, haben 5 mg bei dir ausgereicht?
 
Mit der inneren Stimme ist die Intuition gemeint, was nichts mit Stimmenhören zu tun hat. Man kann es auch Bauchgefühl nennen @Maggi.
 
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Eine innere Stimme (keine akustische Halluzination und/oder ein "Zwangsgedanke") sagte mir eben
Mit der inneren Stimme ist die Intuition gemeint, was nichts mit Stimmenhören zu tun hat. Man kann es auch Bauchgefühl nennen @Maggi.
Klingt für mich schon nach einer richtigen inneren Stimme im Sinne von Stimmen hören.
Ansonsten hat man doch nur eine eigene innere Stimme wenn man so will.
 
Klingt für mich schon nach einer richtigen inneren Stimme im Sinne von Stimmen hören.
Ansonsten hat man doch nur eine eigene innere Stimme wenn man so will.
Die eigene innere Stimme ist hier gemeint und sollte nicht mit dem Stimmenhören, was bei mir von außen kam, verwechselt werden. Die Redewendung "auf die eigene innere Stimme hören", müsste dir aber geläufig sein.
 
Ich habe Angst wieder eine Psychose zu bekommen. Der letzte Monat war extrem schwer wegen Familiären Problemen und es geht einfach immer weiter. Ich weiß nicht ob ich stark genug bin das alles auszuhalten. Die letzte Psychose hatte sich auch wie eine Flucht angefühlt. Ich bin ständig unter Druck.
 
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