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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Wann habt ihr gemerkt, das eure Gedanken und Vorstellungen falsch sind und das es eine psychose ist?

Auf 37 Jahre gerechnet gibt es 8 Verlaufstypen, wie sich Psychosen entwickeln können. Wie alt ist Dein Sohn ?

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Das Euch Psychiater mit den Medikamenten alleine lassen, ist normal. Es gibt nämlich keine andere Hilfe. Im Falle Deines Sohnes ist die Verlaufsform wahrscheinlich von vorneherein chronisch. Das tut mir leid.
 
23 ist definitiv besser als unter 18 ! Es könnte auch nur ein einzigartiges Erlebnis sein und dann wieder ausheilen ?

Screenshot 2023-03-16 115051.jpg
 
@Ute Es könnte sein, dass die Psychose niemals verschwindet. Vielleicht ist es aber auch so, wie Gelöschtes Mitglied 2533 meint, dass es nur ein einziger Schub ist, nachdem die Gesundung erfolgt. Wie lange ist er schon so krank?
 
Dann kann man über den weiteren Verlauf noch nichts sagen. Wir sind hier alle keine Spezialisten aber auch ein Psychiater kann wahrscheinlich nichts über den weiteren Verlauf sagen. Bei mir waren die Schübe kürzer als 5 Monate und hörten fast immer mit meiner Zwangseinweisung in die geschlossene Station auf. Die Krankheit hat viele Gesichter und viele Verlaufsformen.
 
Der Psychiater kann nur Medikamente verschreiben. Wenn ich sage mir geht es nicht gut dann kommt der übliche Satz: Erhöhen sie die Medikamente. Das ist mir in meiner Stimmenlaufzeit ständig passiert. Einmal meinte sie, dass ich mich ablenken soll bis die Psychose vorbei ist.
Was kann man da schon erwarten.
Hilf dir selbst dann hilft dir Gott.
 
Gedanken und Vorstellungen falsch sind und das es eine psychose ist?

Es sind reale Erfahrungen. Wenn ich sie als falsch abwerte oder abwehre ist das für einen nicht gerade förderlich. Aus heutiger Sicht nach 4 Psychosen scheint mir alles richtig zu sein
Aus meiner persönlichen Anamnese bilanzierte ich ähnliches.

Die misslichen Erfahrungen, oft verwünschte, waren wohl nicht vermeidbar, sagen wir das kleinere Übel.

Heute würde ich sie eher als wegweisend beurteilen, mancher Tragik zum Trotz.

Eine Lektion, die es zu lernen gab, dass sich die Wahrnehmung von Einem zum Anderen unterscheidet und dass das nicht per se Fauxpas ist. Zu lernen wie weit man sich assimilieren kann, ehe man anfängt gegen Windmühlen zu kämpfen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo Ute,
Psychiater handeln klassisch nach der Schulmedizin und in der Regel werden Medikamente eingesetzt um Symptome zu lindern.
Es gibt schon andere Hilfe. Psychotherapeuten. Die kann man finden und aufsuchen und es bedarf Eigeninitiative Deines Sohnes das zu tun. Da den/die richtige zu finden ist auch nicht so einfach, denn es wäre sinnvoll zu einander menschlich zu passen.
Einen guten erkennt man daran, dass es kein Du sollst oder muss gibt sondern erkenne es Selbst.

Es sind sowohl Psychiater und Therapeut hilfreich. Der erstere hilft einem um bei dem zweiteren erst antreten zu können. Denn Stabilität braucht es schon für eine Therapie. Beide können also helfen.

Generell schreibt hier jeder aus seine/r Perspektive und das ist die meine aus meinen Erfahrungen. Dein Sohn wird die seinen machen. Zitat: Leben ist die Umwandlung von Zeit in Erfahrungen.
 
Es gibt schon andere Hilfe. Psychotherapeuten.
Bei Schizophrenie würde ich Psychotherapie nicht empfehlen, weil die Erkrankten meist völlig unzugänglich für derartige Gespräche sind. Darum wird das vom Psychiater her auch nicht angeboten. Wenn es ihm erheblich besser geht, könnte man es damit versuchen, was Psychiater häufig auch befürworten. Aber das hilft dir jetzt auch nicht. Bei mir hat die Psychotherapie gar nicht geholfen.
 
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