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Schizophrenie‑ & Psychose‑Forum

Gemeinsam Wege zur Heilung finden – evidenzbasiert, erfahrungsbasiert und zukunftsorientiert.

Dieses Forum richtet sich an Betroffene, Angehörige und Interessierte, die bei Psychose und Schizophrenie verlässliche Orientierung jenseits von Ideologie und vereinfachenden Erklärungen suchen.

Medikamentöse Orientierung bei Psychose & Schizophrenie

Eine strukturierte Übersicht zu Antipsychotika, Begleitmedikationen und Reduktionsansätzen – mit Fokus auf therapeutische Fenster, funktionelle Stabilität und langfristige Verträglichkeit.
Die Inhalte orientieren sich an modernen neurobiologischen Modellen und an Arbeiten von Prof. Dr. Stephen M. Stahl.

Zur Langfassung der medikamentösen Orientierung

Didaktisch klar und leicht verständlich aufbereitete Einordnung zu Wirkstoffen, Wirkmechanismen und Behandlungsstrategien bei Psychose und Schizophrenie – mit neurobiologischer Perspektive und klarer Struktur.

[PDF] Kurzfassung – praxisorientierte Broschüre

2‑seitige druckfertige Übersicht zu Medikation, Intervalltherapie und Nebenwirkungsprofilen – geeignet für Praxis, Beratung, Ausdruck und Weitergabe.

Strukturelle Fehlanreize in der Psychiatrie und ihre Folgen

Warum moderne, patientenzentrierte Therapieansätze trotz klinischer Plausibilität kaum erforscht werden, während bestehende Strukturen und Marktlogiken Innovation systematisch ausbremsen. Der Beitrag analysiert ökonomische, regulatorische und therapeutische Fehlanreize und zeigt, wie diese Strukturen Therapiequalität, Innovation und langfristige Stabilität beeinflussen.

Fachbeitrag: Strukturelle Fehlanreize in der Psychiatrie – warum Innovation oft ausgebremst wird

Was dieses Forum auszeichnet

✓ Ruhiger, respektvoller Austausch

✓ Verständliche Einordnung komplexer Themen

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Welche Vorteile habt Ihr durch die Medikamente?

Voyager34

Well-known member
irgendwie ist mein Körper nicht mehr im Frierzustand und ich kann die Menschen anschauen was vor ca. 2 Woche nicht möglich war.
Aber das Komische ist, dass ich in der Vergangenheit auch Phasen hatte indenen ich auch ohne Medikamente entspannt Menschen anschauen konnte.
 
Psychosen haben meistens einen phasenhaften Verlauf. Das heißt auch ohne Medikamente gibt es Phasen, wo man weitgehend normal ist. Die Medikamente sorgen dafür, dass die Phasen der Normalität verlängert und die der Krankheit verkürzt werden.
 
Welcher Zustand als "Normal" betrachtet werden kann, kann niemand von uns beurteilen

Evolution geht in verschiedene Richtungen mit offenem Ausgang

Was man jedoch sagen kann ist, dass der individuell Betroffene sich selbst wohl fühlen sollte in seinem Erleben und Handeln

Was ich über Psychopharmaka bereits herausgefunden habe ist, dass eine "Blockade" der Dopaminrezeptoren Angstzustände hervorrufen kann

"Viel hilft viel" scheint also nicht die Regel zu sein
 
Welcher Zustand als "Normal" betrachtet werden kann, kann niemand von uns beurteilen

Evolution geht in verschiedene Richtungen mit offenem Ausgang

Was man jedoch sagen kann ist, dass der individuell Betroffene sich selbst wohl fühlen sollte in seinem Erleben und Handeln

Was ich über Psychopharmaka bereits herausgefunden habe ist, dass eine "Blockade" der Dopaminrezeptoren Angstzustände hervorrufen kann

"Viel hilft viel" scheint also nicht die Regel zu sein
Meinst Du mehr Dopamin weniger Angst? Oder umgekehrt? Weil die Medikamente Dopamin blockieren
 
Meinst Du mehr Dopamin weniger Angst? Oder umgekehrt? Weil die Medikamente Dopamin blockieren
Dopamin braucht unser Körper u.A. um Funktionen wie z.B. die Bewegungsfähigkeit aufrecht zu erhalten

Das große Problem an der ganzen Sache sind gleich mehrere Punkte

Punkt 1: Es braucht ein Mittelmaß um bestimmte Funktionen aufrecht zu erhalten

Punkt 2: verschiedene Funktionen laufen durch ein und den selben Kanal

Punkt 3: Lernen wäre angeblich nicht möglich (mal gelesen) KI hätte also garkeine Chance gegen von Menschen hervorgerufene Intelligenz

Die Natur hat gewählt

Ich weiß nicht wie sehr du dich bereits mit der Materie beschäftigt hast aber ich werde hier mal einen kurzen Einblick für alle Interessierten verschaffen, welcher überschaubar von der Zeit ist

Die Signalübetragung der Nervenzellen findet überwiegend "indirekt" statt

Der sagen wir mal "Vermittler" oder die "Kernzelle" gibt ihre Botschaften an den nächsten "Gesprächspartner" über einen "synaptischen Spalt" weiter

Dieser kann aus meiner Sicht zwei Aufgaben besitzen

Die Möglichkeit Signale durch Neurotransmitter zu verstärken (Wer lauter ruft, dessen Botschaft muss wichtiger sein)

Und die Flexibilität, was aus meiner Sicht fragwürdig ist

Die Natur weiß sehr wohl darum bescheid, dass solch eine "Verbindung" fehlerbehaftet ist und es auch besser!

Der Taktgeber zum Herz ist bereits als direkte Verbindung ausfindig gemacht worden (elektrische Synapsen)

Geht doch, würde man sagen

Direkte Verbindungen würden einen Kurzschluss verursachen, meinen noch Wenige

Mein PC aus dem vergangenen Jahrhundert konnte das mit Widerständen doch ganz gut ohne chemischen Spalt lösen ohne ein Durchbrennen zu erzeugen

Wieder zurück

Ein zu wenig an Dopamin kann Bewegungsstörungen sowie Angstzustände hervorrufen

Der Mechanismus dahinter ist leider noch immer nicht ausreichend erklärt
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kenne ein Gefühl dass wie Sauerstoffnot sich anfühlt, weil zu wenig Dopamin da ist. Vielleicht kann so etwas Ängste auslösen.
 
Ich kenne ein Gefühl dass wie Sauerstoffnot sich anfühlt, weil zu wenig Dopamin da ist. Vielleicht kann so etwas Ängste auslösen.
Du darfst da etwas nicht verwechseln

Ängste können zu Panikattacken führen, bei diesen eine "Atemnot" oft nur psychisch bedingt sein kann

Unsere Psyche kann uns so einiges vorgaukeln, welches mit objektiven Mitteln widerlegt werden kann

Man spricht dabei von einem psychosomatischem Erleben
 
Zuletzt bearbeitet:
@Glocki : Sauerstoffnot wie eine Atemdepression?
Ich hatte Schwierigkeiten beim tiefdurchatmen.
Dachte immer es ist eine Aremdepression.
Das habe ich nun nicht mehr.
 
Bei einer "Atemnot" welche durch eine Panikattacke ausgelöst wurde, ist die Atmung eher flach

Dieser Zustand kann 30min oder bis zu 2 Stunden anhalten

Vincent van Gogh soll wohl schon unter diesem Zustand, ausgelöst durch Ängste, gelitten haben

Er hat sich selbst dabei geholfen, indem er sich angstauslösenden Zuständen bewusst ausgesetzt hat

Heute sagt man zu soetwas "Konfrontationstherapie"

Es mag unangenehm sein, aber DER Weg um die eigenen Ängste zu reduzieren

Was soll größeres passieren, wir haben Rettungskräfte, welche vor Ort sein können - es ist ein Gedankenspiel

Die Psyche will uns doch einen Streich spielen

Es kostet Überwindung, welche sich am Ende für uns jedoch bezahlt macht
 
Screenshot 2025-08-25 142824.jpg
 
Bei mir scheinen die Medis subjektiv nichts zu bewirken, mein Umfeld ist da anderer Meinung. Fakt ist, dass auch hohe Dosen NL die Stimmen nicht zum Verschwinden gebracht hatten.
 
Anfangs war ich eingeschränkt durch das Medikament.
Im Verlauf der Therapie habe ich immer mal ganz langsam um eine kleine Menge reduziert, 2x auch wieder um diese Menge erhöht, als ich in grösserem emotionalen Stress war.
Diese Erhöhungen konnte ich deutlich spüren, ich hatte ziemlich schnell gefühlt mehr Abstand zum Geschehen.
 
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