Psychose- & Schizophrenie Forum | Computational Psychiatrie & Selbsthilfe

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Dieses Forum richtet sich an Betroffene mit Psychose, an Angehörige sowie an alle, die sich sachlich und medizinisch fundiert informieren und austauschen möchten.

Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen mit Medikamenten, modernste Therapien und neurobiologische Erklärungsmodellen. Persönliche Erfahrungen werden im Zusammenhang mit medizinischen Informationen und Behandlungswegen überprüft und individuelle schonende Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Das moderierte Forum bietet kostenlose Beratung an, um die eigene Therapie und Medikation zu optimieren.

Ziel ist es eine fundierte Orientierung für eigene Entscheidungen und Gespräche mit Behandelnden zu bieten und damit das individuelle Leid von Betroffenen und deren Angehörigen effektiv zu lindern.

Grund zur Hoffnung: Intervalltherapie mit Bupropion

🔗⭐ PDF herunterladen: Medikamentöse-Orientierung

Behandlungskonzept, welches mit Bupropion (Antidepressivum und Nikotinentwöhnung) eine stabilere Reduktion des Antipsychotikums ermöglicht. Das dämpfende Antipsychotikum wird dabei nur selten und bedarfsgerecht benötigt.


Zur möglichen Vermeidung dopaminerger Supersensitivität
schrieb Prof. Dr. Stephen M. Stahl:

“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
Prof. Dr. Stephen M. Stahl, persönliche Korrespondenz

Vertiefung & Hintergründe:

🔗 PRAXIS-GUIDE – für das Arztgespräch

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Warum werden eigentlich richterliche Beschlüsse für Zwangsmedikation gemacht?

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 788
  • Erstellt am Erstellt am
G

Gelöschtes Mitglied 788

Hallo,

solange man sich nicht selbst gefährdet oder andere gefährdet, sehe ich keinen Grund für einen richterlichen Beschluss.

Warum werden psychisch Kranke dazu gezwungen, Medikamente einzunehmen? Ich könnte eigentlich genauso gut ohne leben, nur dass ich ein paar Halluzinationen hätte... Und eventuell manchmal auch Anfälle.
 
Du hast ja parkinsonoide "Anfälle", GERADE mit dem Ziprasidon. Aber wir dürfen hier den Anfängern nicht das Absetzen empfehlen, zu tief ist die gesellschaftliche Verstrickung in die sogenannte "Zwangspsychiatrie", wir müssen wenn dann Nägel mit Köpfen machen und das kann jemand in dieser sphere (Szene) nur für sich allein...
 
Effektiv wirst du eingeliefert, wenn du keine Medikamente nimmst. Dass die Diagnose falsch ist oder überholt, glaubt dir doch draußen kein Mensch... Der Ausweg besteht darin, die Diagnose abzuwerfen. Dem vorangehen muss aber ein vorheriger meist selbständiger erfolgreich vollzogener Absetzversuch. Sonst bleibt nur die Reduktion, oder heimlich nichts mehr einnehmen, die Ärzte wissen dann aber auch nichts von dieser Vorgehensweise, und das letztgenannte ist schon für sich genommen sehr schwierig.
 
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