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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Bupropion bei Schizophrenie: Transporter, Rezeptoren und Kombinationsstrategien
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– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Wahn oder Realität?

Beetlejuice

New member
Guten Tag zusammen,

Ich habe ca. 2001-2003 meine erste drogenindizierte Psychose gehabt. Seit dem bin ich in Behandlung mit vielen höhen und tiefen. Eigentlich hatte ich eine zeitlang Ruhe gehabt, aber seit ich wieder arbeite wird mein Zustand eher wieder schlechter. Bei mir wurde damals eine paranoide Schizophrenie diagnostiziert und seit ein paar Jahren eine schizoaffektive Störung. Momentan bewege ich mich wieder zwischen 2 Welten. Ich kann nicht unterscheiden was Realität und was Wahn ist. Zum einen glaube ich, das es Wahn ist, zum anderen Glaube ich irgendwie das ich die Realität einfach nicht wahr haben will wie sie wirklich ist. Ein Beispiel von heute:

Ich habe heute ein Paket von meinem Nachbar angenommen. Ein paar Stunden später klingelte er bei mir um es abzuholen. Als ich es ihm übergeben habe, hat er gesagt "Das muss der Igel sein". Zumindest glaube ich das er das gesagt hat. Das Problem ist, dass wir auf der Arbeit Igel einsetzen. Igel ist die Bezeichnung eines Thin Clients von einem bestimmten Hersteller. Quasi ein kleiner Computer der eine Verbindung zu einem Server aufbaut und dort eine virtuelle Desktopsitzung erstellt in der man arbeitet. Mein Gedanke war sofort, dass er einer von den Personen ist die mich ständig überwachen. Das er vielleicht oben in seiner Wohnung sitzt und alles sieht und beobachtet was ich in meiner Wohnung mache. Das sein Satz vielleicht eine größere Bedeutung hatte und er mir irgendwas sagen wollte und sich über mich lustig macht. Denn mein Betriebssystem läuft nicht lokal auf meinem Rechner sondern auch über einen Server, auf dem eine virtuelle Desktopsitzung läuft. In der ich dann ständig überwacht werde.

Das ganze passt auch irgendwie sehr gut in meine restlichen "Wahn" Gedanken. Nun ist es aber so, dass ich da nicht zu 100% dran glaube, aber diese Gedanken trotzdem ständig da sind. Als ich am Montag nach längerer Zeit nach Hause gekommen bin, stand mein PC irgendwie etwas schräg und mein erster Gedanke war, das jemand in meiner Wohnung war. Das habe ich dann auch wieder mit anderen Ideen verknüpft, die ich hier jetzt nicht weiter erläutern möchte.

Oft glaube ich dass das alles echt ist was ich im Wahn erlebe und es einfach nur nicht wahr haben will. Vielleicht bin ich ja eigentlich garnicht paranoid sondern habe eher ein dissoziatives Verhalten und verdränge alles.

Probleme habe ich deswegen auf der Arbeit auch. Fühle mich teilweise bedroht als wenn sie dort irgendwas großes mit mir vorhaben.

Morgen muss ich auch zu meinem Psychiater, aber ich bin irgendwie hin und her gerissen. Weiß momentan nicht genau was ich tun soll.
 
na, denn erzähl mal deinem psychiater von deinen gedanken und nehme wieder deine pillen ein, mehr kann man dazu nicht sagen, denke ich.
 
Paradebeispiel für einen paranoiden Wahn. Gerade das Gefühl der Bedrohung, aber auch die Verknüpfung von Sachverhalten die nichts miteinander zu tun haben (Paket mit Igel - virtueller Desktop), das sind Symptome einer Psychose.

Das tückische bei der paranoiden Schizophrenie ist meines empfindens, dass gerade die ständig wahrgenommene Bedrohung sich in den eigenen Charakter einbaut, und man wird ängstlich, misstrauisch und aggressiv und sozial isoliert, was die Erkrankung noch verschlimmert: die Schizophrenie katalysiert sich selbst.
 
Das hatte ich auch . Ich saß auf einer Parkbank und ein Vogel mit einem Wurm im Schnabel kam ganz nah an mich ran . Dann bekam ich eine SMS von einem Kumpel : " Ein fetter Vogel hat mir gezwitschert , dass ... " . Da dachte ich auch , dass das kein Zufall sein kann. ☺️
 
Hallo @Beetlejuice

Hier im Forum findest du eine Behandlungs-Orientierung die auch bei Sucht und Zwängen hilft und dazu noch sehr verträglich ist, kannst dir ja die Wirkstoffe mal anschauen und deinen behandelnden Arzt danach fragen.

Viele dieser Symptome die du beschreibst gehören zur Erkrankung und kann man eben nur mit Medikamenten in den Griff bekommen. Diese Wirkstoffe sind gut ausgewählt und gut dosiert, das Neuroleptikum eben so wenig wie möglich und viel wie nötig und die Antidepressiva in relativ hoher Dosierung die gegen Negativsymptome und Restsymptome sehr gut sind.
 
hm, kann passieren, dann musste wohl wechsen oder noch etwas abwarten, könnte auch vergehen.
 
Beetlejuice schrieb:
Nehme nun seit 5 Tagen Amisulprid 200mg Morgens und Abends. Die Gedanken sind zwar weg, aber ich habe üble Nebenwirkungen.
von Amisulprid bin ich unruhig geworden,schon bei 50mg morgens,abends das zeug zu nehmen halte ich für nicht ratsam,da würde ich noch nen zweites Nl dazunehmen,Olanzapin ist da sehr gut in der wirkung.
 
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