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V.a. paranoide Schizophrenie aber Arzt glaubt das nicht

catrocket94

New member
Hallo,

ich (31) bin ziemlich verzweifelt. Seit ich 18 bin sehe und höre ich Dinge die nicht da sind. Die Probleme zeigten sich vor allem auf der Arbeit und ich hatte schon 3 Psychosen. Meine Therapeutin hatte den Verdacht zuerst vor ein paar Jahren da ich unter Verfolgungswahn leide und mich sehr häufig extrem zurück ziehe (auch vor meinen Partner).

Ich war vor kurzen in Reha. Dort war es genauso wie sonst auch (aggressiv anderen gegenüber, starker Rückzug, Stimmen hören und mein „imaginärer Freund“ ist auch wieder da). Dort wurde mir die Verdachtsdiagnose Schizophrenie (paranoid) gestellt. Ich fühlte mich endlich verstanden und hatte eine Erklärung für alle diese Dinge.

Jetzt war ich nach der Reha bei meinem Psychiater. Er hat das so ein bisschen belächelt und meinte er denkt nicht dass es eine Schizophrenie ist wenn dann bipolar oder borderline.

Damit bin ich gar nicht einverstanden da ich immer bedacht bin, keine Risiken eingehe und kein Geld ausgebe. Die Verdachtsdiagnose will er zwar erstmal stehen lassen aber ich fühle mich jetzt echt schlecht..

Dieser Arzt nimmt mich nicht ernst und andere Psychiater nehmen mich nicht weil ich bereits in der Institutsambulanz angebunden bin..

Mein Partner meinte schon wäre doch egal ob bipolar oder schizophren aber ich sehe das ganz anders.

Hat jemand etwas ähnliches durchgemacht?
 
Ja jeder sagt es waren Psychosen, er meint es waren Hochphasen die Bipolare halt hätten.. Weil ich eine feste Beziehung habe sagt er ich kann nicht schizophren sein, die hätten keine feste Beziehungen.. das macht alles halt keinen Sinn aber ich komme von ihm nicht weg bzw. weiß ich nicht wie.. habe mich auch schon beim Krankenhaus und Ärztekammer beschwert vor einem Jahr aber da kam nichts.
 
Bei mir wurde es gleich bei der ersten Psychose diagnostiziert, als ich mit dem Krankenwagen und Polizei auf die geschlossene eingeliefert wurde.

Wenn du eine Psychose hast, weißt du nicht mal ob du halluzinierst. Das ist dir in dem Moment nicht bewusst.

Aber im Ernst,warum möchte du diese Diagnose haben??? Das ändert überhaupt nichts.
Ist das jetzt Trend?? Ist doch egal, deine Medikamente bekommst du trotzdem.

Dein Psychiater weiß schon was er macht.
 
Ich kann dich verstehen. Doof dass du nicht einfach einen anderen Psychiater suchen kannst. Ich fühle mich auch wohl mit meiner Diagnose und würde dir raten, dass du für dich selbst bei dieser Diagnose bleibst. Dass es einfach für dich so feststeht. Auch wenn der Psychiater etwas anderes sagt. Ist übrigens quatsch dass Schizophrene keine feste Partnerschaft hätten. Viele haben eine.
 
@XYZ Ja ich bin total scharf auf meine Stimmen und Psychosen, voll der Trend :-D Ich kam erst bei der 3. Psychose ins Krankenhaus, meine Familie wollte sich lange nicht eingestehen dass etwas nicht stimmt.

Es geht nicht darum dass ich die Diagnose unbedingt will sondern mal nach über 10 Jahren wissen was los ist und wie ich mir Klarheit verschaffe weil ich nicht von meinem Psychiater ernst genommen werde.

@Glocki

Ja das sehe ich auch so, kenne auch viele mit Partnerschaften.. Seine Aussagen sind einfach unprofessionell aber ich komme nicht von ihm weg
 
@catrocket94
Aus der Ferne und anhand eines Forums kann man natürlich keine Diagnose stellen. Trotzdem kann man versuchen, die geschilderten Symptome etwas einzuordnen, ohne etwas zu dramatisieren.

Für eine paranoide Schizophrenie wären in der Regel über längere Zeit stabile Wahnsymptome, Ich‑Störungen oder eine ausgeprägte Denkdesorganisation typisch. Das scheint bei dir – zumindest nach dem, was du beschreibst – nicht klar im Vordergrund zu stehen. Einzelne Halluzinationen allein reichen dafür diagnostisch nicht aus.

Halluzinatorische Symptome können auch bei anderen Störungsbildern auftreten, zum Beispiel bei bipolaren Störungen (meist stimmungsabhängig), bei Borderline unter starkem Stress oder auch im Rahmen einer vorübergehenden, leichten psychotischen Episode. Auch eine substanz‑ oder medikamenteninduzierte Psychose wäre etwas, das man zumindest mitbedenken sollte – insbesondere, falls Cannabis oder andere Substanzen im Spiel waren oder sind.

Ein Vorteil einer vorsichtigeren Einordnung ist, dass schwere Psychosediagnosen oft mit relativ hoch dosierten Antipsychotika behandelt werden. Wenn es sich eher um eine leichtere oder vorübergehende psychotische Symptomatik handelt, kann das therapeutisch einen großen Unterschied machen – sowohl was Medikamente als auch langfristige Perspektiven betrifft.

Die von dir beschriebenen Aggressions‑ und Spannungszustände könnten auch mit einer starken noradrenergen Aktivierung zusammenhängen (vereinfacht: Alpha‑2‑Regulation vor Alpha‑1‑/Beta‑Dominanz). Das sieht man nicht nur bei Psychosen, sondern auch bei affektiven oder stressassoziierten Zuständen – besonders bei innerer Übererregung oder nach dem Absetzen von Antipsychotika.

Beim Stimmenhören oder einem „imaginären Freund“ wäre interessant, wie genau das aussieht: Sind es kommentierende Stimmen, dialogisch, eher innere Gedanken mit Stimme oder etwas klar von außen Wahrgenommenes? Und wie stehst du selbst dazu – wirken sie real oder eher fremd/irritierend? Solche Unterschiede sind diagnostisch relevant und kommen auch außerhalb einer Schizophrenie vor.

Dein starker Rückzug könnte viele Gründe haben. Wichtig wäre zu verstehen, was dabei innerlich passiert: Angst, Überforderung, Misstrauen, Erschöpfung oder eher emotionale Leere? Auch das hilft bei der Einordnung.

Bei Bipolarität würde man typischerweise ausgeprägte Hoch‑ und Tiefphasen erwarten – eventuell auch hypomanische Phasen oder schnelleres Wechseln. Bei Borderline stehen eher emotionale Instabilität, starke Spannungszustände, Impulsivität und stressabhängige Symptome im Vordergrund. Beides kann psychotisch anmuten, ohne eine klassische Schizophrenie zu sein.

Dass dich andere Diagnosen verunsichern, ist gut nachvollziehbar – gerade Borderline ist leider stark stigmatisiert. Das sagt aber nichts über deinen Charakter oder deine Ehrlichkeit aus, sondern beschreibt bestimmte Muster im Umgang mit Stress und Emotionen.

Insgesamt klingt das eher nach einer unscharfen, halluzinatorischen oder stressassoziierten Psychose als nach einer klaren paranoiden Schizophrenie. Der Verlauf über Zeit und die Reaktion auf Behandlung sind hier oft entscheidender als eine frühe Etikettierung.

Mithilfe von KI erstellt
 
@catrocket94
welche Antipsychotika oder andere Medikamente wie Antidepressiva oder gar Benzodiazepine bekommst du alles?
Das wäre wichtig um überhaupt einschätzen zu können wo du therapeutisch stehst und ob Noradrenalin richtig adressiert ist, was für die regulierung von Spannung und Reizzustände sehr wichtig ist.
📘 D.5 – Stress, Beziehung & Machtgefälle

Wenn du da auskunft gibst, kann ich dir vielleicht etwas weiterhelfen.
 

Neurobiologisches Arbeitsmodell: Noradrenerge Dysregulation und Stressverarbeitung​

Vorweg: Das Folgende ist keine Therapieempfehlung, sondern eine bewusst vereinfachte, experimentelle Einordnung aus neurobiologischer Sicht. Sie soll helfen, Zusammenhänge zu verstehen und mögliche therapeutische Richtungen zu diskutieren – nicht, um etwas eigenständig umzusetzen.

Viele der beschriebenen Symptome – Reizbarkeit, Aggression, innere Spannung, Schlafprobleme, aber auch psychotische Phänomene – lassen sich häufig als Ausdruck einer noradrenergen Dysregulation verstehen. Dabei geht es weniger um „zu viel oder zu wenig Noradrenalin“, sondern um ein Ungleichgewicht der Rezeptor‑Vermittlung.

Für eine stabile Stressverarbeitung ist vereinfacht ein Verhältnis Alpha‑2 > Alpha‑1 > Beta günstig. Alpha‑2‑vermittelte Mechanismen wirken regulierend und strukturierend, während eine Dominanz von Alpha‑1‑ und Beta‑Aktivität eher mit Alarmzustand, Reizbarkeit, Aggression und psychotischer Zuspitzung einhergeht.

Ein häufiger Denkfehler ist, Antagonismus automatisch mit Dämpfung gleichzusetzen. Gerade präsynaptischer Alpha‑2‑Antagonismus wirkt funktionell aktivierend, indem er die fehlerhafte Alpha‑1‑Dominanz verschiebt und langfristig wieder ein stabileres Alpha‑2‑über‑Alpha‑1‑Verhältnis ermöglicht. Aktivierung bedeutet hier nicht Destabilisierung, sondern bessere Regulation.

NET‑Modulation kann in diesem Modell die Stressverarbeitung deutlich verbessern und das Kippen in ein erneutes Ungleichgewicht hinauszögern. Sie ist jedoch kein vollständiger Ersatz für eine kurzfristige Dämpfung. Bei zurückkehrender akuter Psychose – nicht bei leichten Residualsymptomen – kann eine rein noradrenerg aktivierende Strategie sogar starke Unruhe und Spannungszustände erzeugen.

NET‑ und DAT‑Modulation – etwa durch Bupropion – muss dabei nicht zwangsläufig innere Unruhe im akuten Stadium fördern. Für eine klare Verschlechterung in der Akutsituation gibt es keine eindeutige Evidenz.

In ausgeprägten psychotischen Phasen ist diese Form der Modulation jedoch häufig zu schwach, um die bestehende Übererregung ausreichend abzufangen. In solchen Situationen kann die innere Unruhe trotz NET‑Modulation wieder zunehmen, nicht weil sie verursacht wird, sondern weil die dämpfende Komponente fehlt.

Daraus ergibt sich die praktische Beobachtung, dass NET‑Modulation vor allem dann stabilisierend wirkt, wenn zuvor eine ausreichende kurzfristige Dämpfung erreicht wurde oder die Symptomatik bereits in einem weniger akuten Stadium ist.

In der Praxis scheint daher eine zeitlich begrenzte dämpfende antipsychotische Komponente sinnvoll, um das Verhältnis von Alpha‑2 : Alpha‑1 : Beta zunächst wieder in eine günstige Ausgangslage zu bringen. Die NET‑Modulation trägt anschließend dazu bei, diesen Zustand länger aufrechtzuerhalten, indem sich Stressverarbeitung, kognitive Kontrolle und Reizfilterung verbessern.

Dieses Vorgehen ist häufig zeitlich gerahmt: Je nach Schwere der Ausgangserkrankung können Monate nach dem Absetzen der dämpfenden Komponente noch innere Unruhe, leichte Symptome oder Schlafstörungen auftreten. In diesem therapeutischen Fenster stabilisieren noradrenerg wirksame Antidepressiva oft deutlich – teilweise auch ohne weitere antipsychotische Begleitmedikation.

Eine zusätzliche DAT‑Modulation kann dabei eine besondere Rolle spielen. Sie kann das dopaminerge Grundrauschen glätten, Motivation und Antrieb verbessern und dadurch Stress reduzieren. Über eine verbesserte gedankliche Verarbeitung entstehen weniger Fehlinterpretationen, was psychotische Trigger abschwächen kann. In diesem Sinne kann DAT‑Modulation indirekt antipsychotisch wirken.

Serotonerge Modulation erfüllt in diesem Modell eine andere Funktion. Sie ist für die akute antipsychotische Stabilisierung weniger relevant und kann im Akutfall sogar kontraproduktiv sein. Im therapeutischen Fenster nach Stabilisierung ist sie jedoch wichtig für emotionale Dämpfung, Affektglättung und Libidokontrolle, was für die antidepressive Wirkung und subjektive Entlastung zentral sein kann.

Eine vorschnelle Einordnung als schwere chronische Psychose kann therapeutisch problematisch sein, weil sie oft zu einer langfristigen Hochdosis‑Behandlung führt. Wenn die Symptomatik jedoch stärker stress‑, stimmungs‑ oder noradrenerg getriggert ist, kann ein differenzierteres, schonenderes Vorgehen nicht nur verträglicher, sondern auch wirksamer sein.

Stimmenhören oder innere Figuren treten nicht ausschließlich bei Schizophrenie auf. Auch bei starker innerer Anspannung, affektiven Störungen oder unter Stress können solche Phänomene entstehen. Entscheidend ist weniger dass sie auftreten, sondern wie sie erlebt werden – etwa ob sie als fremd oder eigen, kommentierend oder befehlend wahrgenommen werden.

Auch Aggression und starker Rückzug lassen sich häufig als Ausdruck von Übererregung, Schlafmangel oder innerer Überforderung verstehen – insbesondere nach dem Absetzen dämpfender Medikamente. Das allein spricht noch nicht für eine strukturelle Psychose.

Insgesamt wirkt ein solches Bild eher wie eine unscharfe, halluzinatorische oder stressassoziierte psychotische Symptomatik als wie eine klare paranoide Schizophrenie. Der Verlauf über Zeit und die Reaktion auf Behandlung sind hier oft aussagekräftiger als eine frühe Etikettierung.

Ein Forum kann keine Diagnose ersetzen, aber es kann helfen, Mechanismen zu verstehen und die richtigen Fragen zu stellen – auch für das Gespräch mit dem behandelnden Arzt.



Beispielhafte therapeutische Einordnung nach Wirkmechanismen (zur Orientierung)​

SRI wirken primär über SERT‑Modulation und sind in diesem Modell weniger antipsychotisch relevant. Ihre Stärke liegt in der emotionalen Dämpfung, Affektglättung und Libidokontrolle, insbesondere bei übersteigerter Emotionalität.Geeignete Vertreter sind vor allem Citalopram, Escitalopram und Sertralin. Im akuten psychotischen Zustand können SSRI jedoch wenig hilfreich oder sogar kontraproduktiv sein; ihr Nutzen liegt eher im stabilisierten therapeutischen Fenster.

Dual wirkende Antidepressiva (SSNRI): SSNRI bilden sowohl SERT‑ als auch NET‑Modulation ab, jedoch mit teils stark unterschiedlicher Gewichtung.– Duloxetin besitzt eine relevante NET‑Komponente (SERT : NET ca. 10 : 1)– Venlafaxin ist stark SERT‑lastig, NET‑Effekte treten oft erst spät auf– Milnacipran (ca. 0,6 : 1) und Levomilnacipran (ca. 1 : 2) sind deutlich noradrenerg orientierter

Diese Substanzen können Stressverarbeitung, Antrieb und Kognition verbessern, ersetzen jedoch nicht die DAT‑Komponente von Bupropion.

Dämpfende antipsychotische Substanzen mit zusätzlicher NET‑Komponente: Substanzen wie Quetiapin können in niedriger Dosierung schlaf‑ und spannungsregulierend wirken und werden in diesem Modell eher als zeitlich begrenzte oder bedarfsorientierte Unterstützung verstanden, um eine günstige Ausgangslage für stabilisierende Strategien zu schaffen.

Stärker antipsychotisch wirksame Substanzen ohne relevante NET‑Modulation: Aripiprazol wirkt hochselektiv und ist durch seinen Partialagonismus oft gut verträglich. Ohne begleitende noradrenerge Stabilisierung kann es in Reduktions‑ oder Absetzphasen jedoch zu vermehrter Unruhe und Reizbarkeit kommen.

Grundsätzlich gilt: Antipsychotika sollten – insbesondere bei leichten oder unscharfen psychotischen Bildern – möglichst zeitlich begrenzt und als Monotherapie eingesetzt werden. Eine dauerhafte Kombination mehrerer Antipsychotika ist schweren Verläufen vorbehalten und bringt bei milderen Fällen häufig mehr Nachteile als Nutzen.

Antidepressiva lassen sich unter bestimmten Voraussetzungen kombinieren, sofern sich ihre Wirkmechanismen sinnvoll ergänzen. Dabei müssen Überlappungen, Wechselwirkungen und additive Nebenwirkungen sorgfältig berücksichtigt werden. Auch pharmakokinetische Effekte auf Blutspiegel anderer Substanzen sind relevant. In manchen Fällen können sich Nebenwirkungen gegenseitig ausgleichen – das erfordert jedoch individuelle Erfahrung und engmaschige Beobachtung.

Unselektive Antidepressiva (Tri‑ und Tetrazyklika) sind bei bestehender antipsychotischer Medikation in der Regel nur in sehr niedriger, schlafbezogener Dosierung sinnvoll. In antidepressiv wirksamen Dosen verstärken sich Neben‑ und Wechselwirkungen häufig, insbesondere Sedierung, anticholinerge Effekte und kognitive Einschränkungen.

Entscheidend ist weniger die einzelne Substanz als das Zusammenspiel von Dämpfung, Stabilisierung und zeitlicher Dynamik. Ziel ist nicht maximale Medikation, sondern ein Zustand, in dem Stressverarbeitung, Schlaf und kognitive Kontrolle ausreichend stabil sind, um psychotische Zuspitzungen zu vermeiden.

Kollaborativ erstellt mit Unterstützung einer KI (Microsoft Copilot).
 
Zuletzt bearbeitet:
Leidest du seit deiner Psychose an kognitiven Einschränkungen wie verlangsamtem Denken, eingeschränktem Arbeitsgedächtnis....? Rund 80 Prozent der Menschen mit Schizophrenie sind mit Einschränkungen der Kognition konfrontiert.
 
Ich finde schon, dass sich das eher nach einer Schizophrenie anhört. Du könntest über die Krankenkassen Terminvermittlung einen Termin bei einen anderen Psychiater organisieren. Dann kannst du dir eine zweite Meinung holen. Die richtige Diagnose ist wichtig um auch die richtige Therapie zu bekommen. Ich bin auch Bipolar diagnostiziert, da können auch Wahnvorstellungen vorkommen , aber eher ein Schuld oder Größenwahn.
 
Ich kann dich verstehen. Doof dass du nicht einfach einen anderen Psychiater suchen kannst. Ich fühle mich auch wohl mit meiner Diagnose und würde dir raten, dass du für dich selbst bei dieser Diagnose bleibst. Dass es einfach für dich so feststeht. Auch wenn der Psychiater etwas anderes sagt. Ist übrigens quatsch dass Schizophrene keine feste Partnerschaft hätten. Viele haben eine.
Ungefähr 5 Prozent

Von "vielen" würde ich da nicht sprechen
 
Vielleicht kannst du dich mit deinem Psychiater auf "schizoaffektive Störung" einigen? So ist es bei mir. Ich habe schizophrene, manische und depressive Züge. Das lässt sich sehr gut behandeln mit einem Antipsychotikum und einem Stimmungsstabilisator.

Seit ich diese endlich passende Diagnose und Behandlung habe, war ich nicht mehr stationär und bin aus der Drehtürpsychiatrie raus.
 
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