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– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Umfrage: Ist Fixierung Folter?

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 1406
  • Erstellt am Erstellt am
Freiheitsberaubung is das ...und sagt mal seid ihr masochisten das auchnoch gut zu finden?
Mir fällt dazu bald nix mehr ein
 
Ihr seid viel zu sehr in diesem alles nur zu eurem besten drin ... Das euch das ganze auch noch gefällt find ich eher nersch
 
bei mir war das fixieren besonders ekelhaft, weil ich Gehunruhe hatte und immer gehen musste.

Bei meinem letzten Fixieren, als ich schon am Ende war. Ich hatte keine Medikamente bekommen die mich schlafen liessen. Da kam aus dem Feuermelder über mir der Gedanke dass ein bestimmter Pfleger sterben würde. Am nächsten Tag hatte dieser dann einen Schwächeanfall. Mir hatte dieser Pfleger übrigens ein paar mal aus der Patsche geholfen.
 
Mich haben sie nicht fixiert, kam aber ziemlich sediert abends in die Einzelzelle (Gummi Zelle im Volksmund)

Dann, am ersten Morgen stürmten zwei Pfleger herein während ich noch am schlafen war, einer stürzte sich auf mich und hielt mich ziemlich brutal fest und fixierte mich mit Handgriffen und seinem Körper der auf mir lag während ein Kollege mir das Corona Teststäbchen in die Nase drückte.
War ziemlich schmerzhaft und erniedrigend so behandelt zu werden und ich stöhnte nur „warum fragt ihr mich nicht ich würde das doch freiwillig machen“.

Die machten aber einfach weiter bis genug Naseninhalt auf dem Stäbchen war und zogen dann wortlos ab.

Dachte nur What the fuck ist denn da gerade passiert, bin ich so ein Stück Sch**sse das man mich so behandeln darf. Irgendwie war das die traumatisierenden Erfahrung in der Psychiatrie.
 
Und wo ich schon dabei bin, schreib ja so selten, eine andere Erfahrung in der Psychiatrie die mir hängen geblieben ist:

Wir Verrückten und die Pfleger rauchten oft draussen aber leider schnipsten immer wieder Leute ihre Kippen trotz Aschenbecher danach auf dem Boden. Lagen oft ziemlich viele Stummeln aufm Boden rum.

Dann war da eine Patientin, eine wirklich sehr sehr liebe und weiss nicht warum die da war die sich einen Besen besorgte und all die Kippen aufkehrte und in den Müll tat. Sie war gerade beinahe fertig als sie mit ihrem Besen vor 3 Pflegerinnen kam die am rauchen war und eine von denen schaut der Lieben mit einem hämischen Grinsen in die Augen, zieht nochmal lange an ihrer Zigarette und schnipst dann der Patientin die Zigarette vor die Füsse….

Die Patientin kehrt die dann auch weg und ich dachte nur wo bist du denn hier gelandet… was für eine Arschlöchin ?

Sorry fürs offtopic aber musste mal raus….
 
Ich denke nicht dass Fixierung Folter ist, weil ja dem Patienten keine psychische oder physische Schmerzen zugefügt werden. Etwas anders sehe ich dagegen die Zwangsmedikation gegen den Willen des Patienten.

Gerade wenn es sich um Patienten handelt die nicht straffällig geworden sind halte ich die Zwangsmedikation gegen den Willen des Patienten für Körperverletzung. Wenn man dann auch noch die langfrstigen / mittelfristigen biochemischen Schäden der Beruhigungsmittel auf das menschliche Gehirn berücksichtigt - würde ich hier tatsächlich von rechtswidrigen Handlungen sprechen.
Vor allem weil der Patient in 99% der Fälle weder vorher noch nachher darüber aufgeklärt wird welche Medikamente im verabreicht wurden, warum und mit welchen Nebenwirkungen zu rechnen sind.

Man stelle sich mal vor eine Person im Krankenhaus würde gegen ihren Willen mit einer Chemo Therapie behandelt, weil der Arzt bei einer regulären Untersuchung Darmkrebs oder Brustkrebs festgestellt hat.

Dass wäre in Deutschland unvorstellbar, aber sobald jemand von einem Arzt als schizophren bezeichnet wird, ist es auf einmal möglich den Patienten gegen seinen Willen mit Medikamenten vollzustopfen - notfalls auch mit einer richterlichen Verfügung.
 
Ob die Ärzte vielleicht doch ahnen, dass Geister und Dämonen dahinterstecken und nicht darüber reden, um die Patienten nicht noch mehr zu verängstigen!?

In der Bibel steht oft darüber geschrieben, das Jesus Dämonen ausgetrieben hat. Aber über psychische Erkrankungen habe ich nichts gefunden.

Ich vermute die Ärzte kehren viel unter den Teppich, verabreichen den Patienten Unmengen von Neuroleptika um sie ruhig zu stellen, damit es ja kein Ärger auf den Stationen gibt, und wenn man mal über Geister spricht, wird man blöd angeschaut.

Irgendwas stimmt da im System nicht. Will hier niemanden verängstigen

Vielleicht ist auch der technische Fortschritt so enorm gestiegen, dass man kein Interesse mehr an Geister und Dämonen hat wie noch vor über 2000 Jahren dies der Fall war. Jede Psychose ist ein Reinfall in der doch so funktionierenden Gesellschaft.
 
ich war in meinen Psychosen immer der Meinung dass die Ärzte/Pfleger viel mehr wussten über mich als ich selbst.

Ich glaube dass die Pfleger das Aufzeichnen wenn man ihnen zu sehr auf die Nerven geht. Und wenn es zu viel wird, wird man vielleicht fixiert. wer weiß das schon.
 
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