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Über die Langzeitwirkung von Psychopharmaka und die Chronifizierung von Schizophrenie und Depression.

  • Ersteller Ersteller Gelöschter Benutzer 2367
  • Erstellt am Erstellt am
@ Gelöschter Benutzer 2367

ja, das habe ich auch, Energieverlust durch die Stimmen. Muss regelmäßig Pausen einlegen, damit ich mein Tagespensum schaffe.

Aber ansonsten muss ich sagen, dass ich ein freundlicher Mensch geworden bin. Früher hatte ich da schon eher sehr negative Gedanken bezüglich meiner Mitmenschen.

Gehst du noch arbeiten? Ich habe Gott sei Dank damals die EU-Rente bekommen, nachdem ich 2 Stunden mit einem Gutachter gesprochen hatte. Der schickte mich dann zusammen mit einem Schreiben meines Psychiaters in EU-Rente.

Dass du in einem Kloster meditiert hast finde ich ja höchst interessant. Schade, dass du gerade dort deine erste Psychose bekommen hast.

@ Gelöschtes Mitglied 1095,

nicht nur Vererbung. Spielt aber auch eine große Rolle mit. Ich bleibe dabei. Es kommt auch viel aus karmischen Gründen heraus, so dass dies unbedingt weiterverfolgt werden sollte, denn das Rad des Lebens dreht sich fortwährend weiter.
 
Da möchte ich meine Geschichte beisteuern:

Ich höre immer noch Stimmen, die mich beschimpfen. Grundtenor ist, ich wäre bescheuert, blöde und doof.
Nun wurde in der Kindheit mein Selbstwertgefühl komplett zerstört bzw. nicht aufgebaut, so dass ich später auch total selbstkritisch mit mir war. Ich kam mir immer wie ein Aussätziger vor und entwickelte auch eine starke Sozialphobie, also Angst vor der Meinung anderer über mich.
Gleichzeitig fing ich mit 16 zu kiffen an, was sich relativ schnell zu einer Sucht steigerte. Dazu schmissen mich meine Eltern raus und ich stand plötzlich völlig allein da. Stress war also genug da.
Silvano Arieti, Pionier der Schizophrenie-Forschung, beschreibt nun in seinem Buch "Schizophrenie verstehen", was wohl auch auf mich zutrifft: Meine Psyche lagerte irgendwann die schlechten Gedanken über mich aus, ich erlebte sie fortan als Stimmen von außen. Arietis Erklärung dazu ist, dass es sich hier quasi um eine Schutzfunktion der Psyche handelt, da man mit Vorwürfen, die von außen kommen, immer besser umgeht als wenn man sich selbst fertig macht. Gleiches gilt für sämtliches paranoide Psychose-Erleben, dahinter soll tiefenpsychologisch immer ein geringes Selbstbewusstsein oder ähnliche Verletzungen des Ichs stehen. Kommt dann eine genetische Eignung dazu, bricht die Psychose aus.

Interessanterweise gingen die Stimmen von jetzt auf gleich schon mal weg, als nämlich ein enger Freund mir mehrmals glaubhaft bestätigte völlig normal zu sein, während ich wieder eine Aussätzigen-Panik schob. Auch meine Psychiaterin meinte mal zu mir, es würde helfen wenn ich nicht so negativ von mir selbst denken würde. Zumindest in meinem Fall könnte also eine Psychotherapie zur Stärkung des Selbstwerts "Wunder" bewirken, warum sollte das bei anderen anders sein?

jedenfalls meine 2Cents dazu :)
 
@ Knoller

wie sollte man da seine Eltern ehren und achten, wenn man schon in frühkindlicher Ersterziehung und als Jugendlicher psychisch misshandelt wurde. Keine Frage, auch daher können die Stimmen herrühren, was unbedingt in einer Psychotherapie auch einmal angesprochen werden sollte. Komischerweise werden die Eltern immer verschont, obwohl sie das größte Übel darstellen.
Auch ich wurde als Kleinkind und Jugendliche psychisch von meinen Eltern mißhandelt und habe mich später oft gefragt warum ich gerade in diese Familie hineingeboren wurde. Dies hat karmische Ursachen (siehe oben), was mir so richtig erscheint und ich mittlerweile damit leben kann. Die Tatsache ist doch die, dass der karmische Prozess erst dann aufhört, wenn man sündenfrei ist. Dies kann einige Leben in Anspruch nehmen, sofern man an Wiedergeburten glaubt. Ist der Mensch tadellos, hat er ein schönes Leben zu erwarten, wenn nicht, ist das schlechte Karma abzutragen. In Form von Psychosen, Stimmen hören auch möglich...!
Meiner Meinung nach wird davon zu wenig berichtet und die Ärzteschaft geht immer noch davon aus, dass der Dopaminüberschuß im Gehirn dafür verantwortlich ist, was ich schon immer bezweifelt habe.

LG
 
Psychopharmaka machen abhängig. Der hat keine Ahnung im Film. Ich nehme seit 20 Jahren Amisulprid. Bei Reduzierung habe ich enorme Entzugserscheinungen und werde psychotisch. Aber besser mit den Medi's leben und eine geregelte Tagesstruktur einhalten, als psychotisch ohne Medi's herumlaufen. Füllt nur die Psychiatrien....
Das ist aber keine Sucht, sondern ein Rebound-Effekt. Sucht wäre es wenn Du, wenn dir die Tabletten wegfallen, etwa am Hbf neue besorgen würdest. Neuroleptika werden aber nicht gedealt.
 
Dann bin ich aber froh, dass ich nicht süchtig bin sondern nur abhängig. Danke Gelöschtes Mitglied 1095 für die Erklärung.

Meine Stimmen haben mich 17 Jahre lang ausgemerzt von meiner Kindheit und Jugendzeit. Oft haben sie mich dabei genervt. Im Nachhinein war es aber für mich ein Fluch und ein Segen. In diesem Sinne...

LG
Mutzi
 
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