Könnte es mit einem Trauma in Verbindung stehen?
Nein, eher mit verdrängten Wünschen, die ständig nicht realisiert werden.
Das klingt ziemlich nach einen Liebeswahn.
Man beißt sich dann fest an einer Person oder einem Ereignis (beim Dejá-vu), es gibt eine Abweichung zwischen Angestrebtem und dann erreichtem, man kann sich auch an den (in "") Wahnsinn gewöhnen, allerdings lebt man besser sein Leben, wenn ein Diplom-Psychologe dabei helfen kann, ist es gut, doch auch hier wird manchmal nicht am Kern der Sache gearbeitet.
Bei mir
EDIT habe auf Ctrl+Enter gehauen und damit die Nachricht vorschnell abgesetzt
war es so, dass ich religiös vorgeschädigt war und deshalb - noch immer - manchmal nicht loskomme davon, etwas schon einmal auf der Zeitspur gehabt zu haben (ich begreife mein Leben als vorherbestimmt). Einmal hat mir auch eine Dame geschrieben, sie glaube auch in Sachen Partnerschaft zu 100% an Vorherbestimmung. Ich war aber (zum Glück ;-) ) nicht in ihrer Vorherbestimmung enthalten, es wäre wahrscheinlich nicht harmonisch gewesen. Zwei Verrückte sind einer zuviel. ;-) Für mich ist die "Vorherbestimmung" ein Trost, weil ich manche Sachen einfach nicht akzeptieren kann, obwohl sie unumstößlich stattfinden, etwa der Tod oder die Gleichgültigkeit und der Egoismus im menschlichen Umgang. Indem ich quasi "ein Prophet bin" (wenn man das einmal ganz steil religiös herunterbrechen will) - das ist mein Anker zur Realität (ich bin ja gewiss keiner) - erfahre ich eine Aufmerksamkeit vonseiten des Kosmos, die ich sonst nicht hätte. Und vielleicht war der gestrige/heutige Tag ja wirklich ganz wichtig im Vergleich zu den vielen anderen Tagen des schnöden Alltagtrotts. Es gibt keine menschlichen Verluste mehr, kein Fallengelassenwerden ins bodenlose Nichts, es hat alles seinen Sinn (in der Realität lässt sich das freilich nicht gut integrieren, weshalb es in der Vollausprägung schon Krankheitswert besitzen kann).
In einen Liebeswahn kann ich mich insofern einfühlen, nur gebe ich zu bedenken, dass ein solcher nicht in erster Linie verrückt ist, sondern auch eine Last für den "Beschenkten" sein kann (es ist ja quasi "Nachstellung", nur dass es besser abgewehrt und verstanden werden kann wie bösartiges "Stalking"). Es ist auch in besonderem Maße eine persönliche
Entwicklungsgeschichte. Werde ich aufhören, dieser Frau hinterherzuhecheln, wo ich doch in Wirklichkeit mehr für männliche
Parameter empfinde, aber unbewusst in diesem Übergang befindlich bin und die Gesellschaft erlaubt mir meine Homosexualität nicht? Was ist Liebe? Eigentlich kann man das auch abstellen, wenn sie nur Schaden anrichtet. Aber was hat man dann? Eben dann kommt meine Behelfs-Antwort: "Der Kosmos wird dir helfen, es ist bisher ja auch alles vorübergegangen, besonders wenn etwas nur auf Einbildung beruht".