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Könnt Ihr noch Bücher lesen und das Gelesene verinnerlichen und umsetzen?

Lange schon keinen solchen Bockmist gelesen ! Wie erklärst Du Dir dann, dass auch Gesunde psychotisch reagieren können ?

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Es soll im vergangenen Jahrhundert in der Geschichte der Psychiatrie bereits Selbstversuche seitens damaliger behandelnder Ärzte gegeben haben, eine Psychose durch Drogen zu induzieren um das Erleben der zu Behandelnden, nachvollziehbarer zu machen

Diese Versuche sollen allerdings schnell ihr Ende gefunden haben, da es zu keinen verwertbaren Ergebnissen gekommen wäre

Es stellt sich auch die Frage, ob man bei einem induzierten Zustand von einem echten Immitat eines psychotischen Erlebnisses von einem daran endogen, also ohne äußere Einwirkung, erkrankten reden kann

Wie man vor noch nicht langer Zeit herausgefunden hat, sollen Menschen ohne solch eine Diagnose mit hohen Dopaminspiegeln besser "zurecht" kommen, als Menschen mit dieser scheinbar genetischen Disposition
 
Der Mensch versucht seit Jahrtausenden Antworten durch den Zugang zum Unterbewußten (nichts anderes ist eine Psychose) zu erhalten !

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Danke Baronet.
Finde einige Informationen und Darstellungen interessant.

Holotropes Atmen, habe ich sogar letztens wieder gehört, wird auch in jüngerer Zeit noch praktiziert.
 
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Möchte nochmals schreiben, dass ich vor all diesen Experimenten mit dem Unterbewußten dringend abraten möchte. Wir Schizos kommen dazu wie die Jungfrau zum Kind und ich versuchte das nur zu erklären !
 
Während Betroffene darum kämpfen, mittels medikamentöser und/oder Gesprächstherapie ein Gleichgewicht in ihrem Erleben wieder zu erlangen bzw. herzustellen, befeuern andere gerade zu den Weg in eine Halluzinose
 
Habe mal Muße gefunden in Thoreau's Walden zu lesen.

Wahrlich, eine Inspiration.
🦉


Mit anderen Worten: der fortwährende Kampf um einen noch so bescheidenen Lebensunterhalt, der Einfluß der transzendentalen Schule, der Drang, individueller Freiheit in jeder Hinsicht sich zu erfreuen, brachten allmählich in Thoreau den Plan zur Reife, eine Phase seiner transzendentalen Philosophie praktisch zu erproben: die Vereinfachung des Lebens. Schon 1839 hatte er in sein Tagebuch geschrieben: »Ich möchte meinen Instinkten leben, einen ungetrübten Eindruck in die Natur bekommen und mit allen mir verwandten Elementen in freundlichem Einklang stehen.« Und einige Jahre später (1841) schrieb er: »Ich möchte am See in der Stille wohnen, wo mir nur das Rauschen des Windes im Röhricht erklingt. Ich werde gewinnen, wenn ich alles Äußerliche von mir abschüttele. Meine Freunde fragen mich, was ich dort treiben werde? Werde ich nicht genug damit zu tun haben, die Jahreszeiten zu beobachten?«

Ich zog in die Wälder, weil ich den Wunsch hatte, mit Überlegung zu leben, alle Wirkenskraft und Samen zu schauen und zu ergründen, ob ich nicht lernen könnte, was ich lehren sollte, um beim Sterben vor der Entdeckung bewahrt zu bleiben, daß ich nicht gelebt hatte. Ich wollte nicht das Leben, was kein Leben war. Das Leben ist so kostbar. Auch wollte ich keine Entsagung üben – höchstens im Notfall. Ich wollte tief leben, alles Mark des Lebens aussaugen, so herzhaft und spartanisch leben, daß alles, was nicht Leben war, aufs Haupt geschlagen würde. Ich wollte mit großen Zügen knapp am Boden mähen, das Leben in die Enge treiben und es auf die einfachste Formel bringen . . .«
 
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ich hab mal gelesen, dass man während man atmet, den Herzschlag spüren soll. Und am besten durch die Nase atmen und das Atmen möglichst nicht beeinflussen und auch in den Unterbauch atmen
 
Ein schönes streitbares Thema, wie ich finde.

Bei denen auch die üblichen Verdächtigen wieder ihre Positionen eingenommen haben lach - also meines gefährlichen 1/3-Halbwissens, welches mir lediglich mündlich überliefert wurde, wurden die ersten Neuroleptika dadurch entwickelt, dass LSD entdeckt wurde. Man hat die chemische Funktion von LSD "quasi" umgedreht.
Theoretisch lässt sich das sicherlich mit ein paar KI-Anfragen herausfinden - oder auch nicht. Wahrscheinlich wird einer der üblichen Verdächtigen, dieses auch gleich tun, was aber wiederum zweitrangig für mich ist; ich mache es nicht.

Zurück zum eigentlichen Thema, es gibt durchaus Bücher, die mir weiterhelfen. Aber es sind vor allem die Bücher - die weder den erhobenen Zeigefinger beinhalten noch ein zu starres Schema vorgeben. Generell halte ich es nicht für schlecht sich in manchen Lebenslagen sinnvolle Ratgeberliteratur zuzulegen.

Gleichermaßen würde ich die Theorie in die Richtung "angeborenes chemisches Ungleichgewicht" wirklich nicht zu ernst nehmen. Hätte ich das gemacht, wäre ich mit Sicherheit nicht mehr hier. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und gerade deshalb ist es wichtig körperliche Empfindungen "ganzheitlich" zu betrachten. Manche Dinge lassen sich nicht beweisen ob es eingebildet ist oder nicht - um genau zu sein, sind auch "feste Körper" nur zusammengesetzt aus Molekülen und Atomen sowie deren Verbindungen.
Fragt mal einen Arzt: "Warum schlägt das Herz?" Hierbei kann man immer weiter ins Detail gehen mit elektrischen Impulsen usw. - man wird keine hundertprozentig plausible Antwort erhalten. Darum bin ich überzeugt, dass es durchaus wichtig ist nicht in zu starre Bahnen zu denken. Sei es nun "esoterisch" angehaucht oder strikt "naturwissenschaftlich".
 
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Ansichtssache...Kommt immer auf die Betrachtungsweise darauf an. Man könnte ja auch froh sein, dass es einen Impuls gibt, den das Herz schlagen lässt ;)
 
Bei dieser Erkrankung ist ein gewisses Potenzial, die Prozesse des eigenen Körpers wahrnehmen zu können gut um "Vorstufen" eines weiteren Krankheitsschubes selbst zu erkennen und entsprechend zu handeln

Die Gefahr dabei ist, dass diese Erkrankung alles aufsaugt, mit dem man sich zuvor beschäftigt hat

Mit anderen Worten - ab einem bestimmten Grad schreibt ihr euer eigenes "Drehbuch" und könnt so manches immer noch für richtig halten, obwohl euere Inhalte für Außenstehende bereits schon sehr fragwürdig sind
 
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