TeilzeitPhilosoph
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Echte medikamentenkritische Stimmen müssen wieder gehört werden, damit das Thema kein No-go ist. Es geht nicht darum, Behandlung pauschal abzulehnen, sondern um Selbstbestimmung und die Möglichkeit, Entscheidungen wirklich mittragen zu können.
Damit Betroffene sehen: Es kann Konstellationen geben, in denen eine Psychiatrische Behandlung auch ohne Medikamente möglich ist – oder in denen die Ablehnung von Medikamenten respektiert werden muss. Genau deshalb sollte es als Recht und als Diskussion geführt werden dürfen.
Gerade bei Psychosen ist wichtig, dass das Thema nicht auf „krankheitseinsichtig/un-einsichtig“ reduziert wird. Menschen können ihre Entscheidung als bewusst erleben – und trotzdem unter extremem innerem Druck oder unter Angst stehen. Selbst wenn kein formeller Zwang vorliegt, kann das faktisch eine zwangsähnliche Wirkung haben. Deshalb braucht es Orte, in denen über Ablehnung von Medikamenten als bewusste Entscheidung gesprochen werden darf: nicht als Gegenargument zu Hilfe, sondern als Bestandteil respektvoller Behandlung.
Ich sage ausdrücklich nicht: Medikamente seien grundsätzlich schlecht. In vielen Fällen sind sie eine wichtige und sehr hilfreiche Unterstützung. Aber Wahlmöglichkeiten und ein respektvoller Umgang mit Autonomie müssen ebenfalls gelten.
Diese Diskussion muss geführt werden (dürfen) immer und immer wieder.
Damit Betroffene sehen: Es kann Konstellationen geben, in denen eine Psychiatrische Behandlung auch ohne Medikamente möglich ist – oder in denen die Ablehnung von Medikamenten respektiert werden muss. Genau deshalb sollte es als Recht und als Diskussion geführt werden dürfen.
Gerade bei Psychosen ist wichtig, dass das Thema nicht auf „krankheitseinsichtig/un-einsichtig“ reduziert wird. Menschen können ihre Entscheidung als bewusst erleben – und trotzdem unter extremem innerem Druck oder unter Angst stehen. Selbst wenn kein formeller Zwang vorliegt, kann das faktisch eine zwangsähnliche Wirkung haben. Deshalb braucht es Orte, in denen über Ablehnung von Medikamenten als bewusste Entscheidung gesprochen werden darf: nicht als Gegenargument zu Hilfe, sondern als Bestandteil respektvoller Behandlung.
Ich sage ausdrücklich nicht: Medikamente seien grundsätzlich schlecht. In vielen Fällen sind sie eine wichtige und sehr hilfreiche Unterstützung. Aber Wahlmöglichkeiten und ein respektvoller Umgang mit Autonomie müssen ebenfalls gelten.
Diese Diskussion muss geführt werden (dürfen) immer und immer wieder.
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