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Identifikation mit der schizophrenen Symptomatik

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Gelöschter Benutzer 2398

Viele Menschen, die an einer Krankheit des schizophrenen Formenkreises erkrankt sind, wollen nicht mehr die schizophrene Symptomatik verspüren. Ich glaube jedoch, ein Phänomen bei manchen Schizophrenen zu erkennen, nämlich, dass diese sich durch die Erkrankung eine Identität schaffen und somit eine Heilung oder Milderung der Krankheit verhindern. Diese Erkrankten neigen dazu, ihre Symptomatik als qualvoller und beeinträchtigender darzustellen, als sie in Wirklichkeit ist.
 
Also ich hab nich die erfahrung gemacht das man es übertreibt vorallendingen die anfangs jahre können sehr schmerzhaft sein
 
Also ich hab nich die erfahrung gemacht das man es übertreibt vorallendingen die anfangs jahre können sehr schmerzhaft sein
Es gibt Menschen, die eine Schizophrenie vortäuschen oder eine bereits bestehende Schizophrenie aggravieren, aufgrund eines schweren Identitätskonflikts. Diese Menschen leiden an einer selbstmanipulierten Störung nach ICD-10 (F68.1).
 
Viele Menschen, die an einer Krankheit des schizophrenen Formenkreises erkrankt sind, wollen nicht mehr die schizophrene Symptomatik verspüren. Ich glaube jedoch, ein Phänomen bei manchen Schizophrenen zu erkennen, nämlich, dass diese sich durch die Erkrankung eine Identität schaffen und somit eine Heilung oder Milderung der Krankheit verhindern. Diese Erkrankten neigen dazu, ihre Symptomatik als qualvoller und beeinträchtigender darzustellen, als sie in Wirklichkeit ist.
Es gibt keine Heilung für Schizophrenie, wenn es nach der Fachwelt geht, insofern kann man auch schwer sagen, was nun besser für die Betroffenen ist.
Ich sehe einiges an der Symptomatik auch als real an und finde, dass man die Erkrankung ins Leben integrieren sollte, gerade wenn diese schwerwiegend ist, bleibt einem da kaum etwas anderes.

Gibt bisher keinen Königsweg bei der Behandlung und alles, die Wissenschaft könnte da auch viel weiter sein, aber was, wenn man einfach nur Geld verdienen möchte und dazu noch Betroffene irgendwie wegen ihrer besonderen Eigenschaften ausbeutet.

Identifikation finde ich von daher zum Teil notwendig, gerade wenn anderweitig man mit seinem Leben spielt und eine Ablehnung gegen sich selbst aufbaut. Akzeptanz der Erkrankung kann finde ich mit Identifikation stattfinden und es gibt auch viel Positives an der Erkrankung von dem man aber wenig mitbekommt oder hört, wenn es darum geht, wie der Begriff ins Negative gezogen wird.
 
Ich probiere so gut wie möglich das ganze zu ignorieren, gibt aber leider oft genug Momente wo nichts anderes übrig bleibt es als einen festen Bestandteil meines Lebens anzuerkennen. Ganzen Tag in Selbstreflektion, Selbstmitleid und was nicht alles vor sich hinzuvegetieren ist halt wiederum auch nicht die Lösung. Ich hab mich jedenfalls an den Umstand wenigstens mittlerweile gewöhnt. Naja, wie gesagt, ignorieren und ablenken so weit es geht.
 
Wenn es mir nicht gut geht so wie wenn ich starke körperliche Unruhe verspüre , dann kann ich nicht sagen ooooo ok ich hab keine Schizophrenie oder wenn ich Angst Zustände habe oooooo ok ne mir geht es gut. Das geht nicht. Schizophrenie kommt mit einem Haufen Symptome da kann keiner sagen „ ich habe keine Schizophrenie „ nur die die keine krankheits Ansicht haben und bei denen ist sie vor allem für andere sichtbar. Aber wenn sich die Symptome beruhigt haben dann wird automatisch weniger über die Erkrankung gesprochen oder nachgedacht, was gut ist. Es gibt sicherlich nur eine minimale Anzahl an Menschen die die Krankheit als positiv empfinden, denn am Ende des Tages ist es eine Krankheit. Glaube nicht das irgend gerne krank ist.
 
Ist es normal in einer schizophrene keine gefühle zu haben?
Ich weiß nicht ob das normal ist. Ich hatte für einige Wochen komplette leere im Kopf wie auch Gefühlsleben. Aber als ich jünger war haben Menschen immer gesagt das schizophrene eine gestörte Gefühlswelt haben und keine richtigen zwischen menschlichen Beziehungen aufbauen können, das glauben Menschen über schizophrene anscheinend.
 
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