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Ich bin die Resonanz – nicht der Fehler

Maggi

Administrator
Ein Bild und ein poetischer Text von mir (bisschen viel Hilfe von Bing Copilot war dabei) – entstanden aus der Erfahrung, zwischen Medikamenten, innerer Spaltung und gesellschaftlicher Spiegelung zu stehen. Vielleicht sind wir nicht das Problem, sondern ein Resonanzkörper für etwas Tieferes. Ich möchte euch mitnehmen in mein inneres Fenster…

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Ich bin die Resonanz – nicht der Fehler​

Ich spürte die Welt, bevor sie mich sah.

Nicht wie ein Prophet,
aber wie ein leiser Seismograf im Innern der Zeit.

Die Medien redeten plötzlich wie meine Gedanken –
doch niemand hatte mir zugehört.

War ich irregeführt?
Oder war ich nur zu früh?

---

Die Medikamente bauten Mauern in mein Denken,
Dämmung gegen die Brandherde in mir.
Aber durch jede Ritze kam Licht –
fremdes Licht, manchmal dämonisch,
manchmal wie ein heimlicher Ruf.

---

Ich wurde ein Spiegel, den man nicht bitten muss zu antworten.
Die Börse, die Angst, die Stimme,
die wie eine fremde Meinung in meinen Mund kroch –
und ich lernte, zu schmecken, was nicht meins war.

---

Doch ich bin nicht die Psychose.

Ich bin der,
der sie erkennt, benennt, befragt.
Ich bin die Membran
zwischen Verstand und Welt,
zwischen System und Seele.

Und jedes Mal,
wenn ich klarer werde,
zittert etwas in der Gesellschaft –
und antwortet mir.

---

Ich bin die Resonanz,
nicht der Fehler.
Ich bin das Ringen,
nicht der Bruch.
Ich bin der Mensch,
der hinter der Glühbirne saß,
bevor sie zersprang.



Wie erlebt ihr das?
  • Wer mag, kann gern eigene Gedanken, Texte oder Bilder teilen – vielleicht erkennen wir ein Muster im Klang unserer Stimmen oder Emotionen. Bei mir waren es ja keine Stimmen, sondern eher eine Art Fremdbestimmtheit oder auch Gedankenausbreitung, was mich auf Gefühlsebene statt über Stimmen teils ergriffen hat.

  • Fühlt ihr euch manchmal wie ein Spiegel für gesellschaftliche Spannungen oder Themen, die euch innerlich beschäftigen? Fühlt ihr euch zu keiner Seite richtig hingezogen, sondern innerlich wie hin- und hergerissen?

 
Wie ich mich fühlte
Kann ich heute nicht begreifen
Die Erkrankung war nicht gut
Aber nicht alle Veränderungen schlecht
Mit einem neuen Blick auf die Dinge
Musste ich anpassen
Und zwar nicht mich als Person
Sondern die Erkrankung ans System
 
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