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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Haustiere

maxi

Well-known member
Hallo zusammen,

ich wollte mal fragen ob noch jemand im Forum Haustiere hat? Ich habe seit Ende letzten Jahres Meerschweinchen, sie sind nach meiner Psychose bei uns eingezogen, unter anderem weil ich gelesen habe, dass Haustiere bei einer Krankheit auf dem Schizophrenie-Spektrum sehr helfen können. Und mir hat es wirklich geholfen, etwas zu haben, um das ich mich kümmern kann und auch wenn z.B. das Saubermachen des Geheges nur ein paar Minuten dauert, hilft es trotzdem ein bisschen Struktur in den Tag zu bekommen und hat auch meiner Freundin aus einer schweren Depression geholfen. Hunde sollen auch super sein, weil man dadurch gezwungen ist, mehrmals am Tag nach draußen zu gehen.

Wir sammeln auch Wildkräuter für die Schweinchen und mit Käfigzubehör und Haltung kann man sich tatsächlich sehr viel beschäftigen, was mir auch geholfen hat meine Zeit wieder sinnvoll zu nutzen. Außerdem ist es natürlich schön, noch was Lebendiges in der Wohnung zu haben, wenn man allein ist. Ich hatte sehr lange große Hemmungen mir Haustiere anzuschaffen, weil ich befürchtet habe, dass ich als psychisch kranker Mensch die Verantwortung nicht tragen kann und die Tiere am Ende vernachlässige, die Angst hat sich dann aber am Ende als unbegründet rausgestellt, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass selbst wenn es mir richtig dreckig geht, ich die Tiere niemals hungern oder in ihrem Dreck sitzen lassen würde. Und mich um sie zu kümmern hat mir auch oft den nötigen Schubser gegeben, um meinen Tag aktiver zu gestalten.

Wie ist es bei euch, habt ihr ähnliche Erfahrungen mit Tieren oder schon mal überlegt welche bei euch aufzunehmen?
 
Hi,

ja, an Meerschweinchen hatte ich auch schon gedacht. Ich wohne ja in einem großen Zimmer ähnlich einer Einliegerwohnung bei meinen Eltern und hier würde ein großes Gehege noch schön rein passen. Halte ich jedenfalls so halb im Hinterkopf. Und jetzt wo du den "therapeutischen Nutzen" beschreibst, kommt es mir gleich noch sinnvoller vor. Mit Pflege und Gehegereinigung und so. Vielleicht mach ich das auch demnächst.

Wir haben nämlich zwei Hunde und wären die nicht da, würd ich die Wohnung kaum verlassen. So bin ich einmal täglich für 2 Stunden mit denen in der Natur unterwegs. Nur so krieg ich meine Naturrunde, die ich dringend brauche und die mir auch immer gut tut. Ohne die Hunde würde ich hier versauern. Deswegen auch da ein "therapeutischer Nutzen".
 
Ich habe Fische, 3 Aquarien. Ist zwar bisschen Arbeit aber entspannt auch irgendwie.

Machen aber auch sehr viel Arbeit, da wöchentlich oder spätestens alle 2-3 Wochen ein Teil-Wasserwechsel ansteht. Dazu sollte man dann schon motiviert genug sein, was mir am Anfang der Erkrankung bezüglich der Negativsymptome zu schwer gefallen wäre.

Also besser vielleicht ein "einfaches" Haustier, das weniger Empfindlich als Fische sind suchen. Das mit den Fischen ist sehr kostspielig wenn man es richtig machen möchte und macht viel Arbeit. Dazu muss man mit den Fischerkrankungen und den ganzen Wasserwerten erstmal vertraut sein, was für einen Anfänger/Einsteiger da schon voraussetzt das man sich vorher intensiv damit beschäftigt und schauen muss inwieweit man sich das leisten kann oder zutraut.

Bei mir sind zuerst einige Fische kaputtgegangen und selbst die Empfehlungen der Züchter (Diskusse etwa) sind zum Teil falsch, da bei Manchen angegeben wird das einfaches Leitungswasser ausreicht. Viele Fische brauchen da weiches Wasser(mithilfe von Zusatzmitteln) und genügend Sauerstoff und sind zum Teil für Anfänger mehr oder weniger gut geeignet.
Von daher sollte man sich das vorher besser genau überlegen, weil es schade wäre wenn die Fische dann kaputt gehen.
 
@Gelöschter Benutzer 2377 Ich kann dir Meerschweinchen nur empfehlen! Die Kleinen haben mir in den letzten Monaten wirklich sehr viel Freude gegeben und auch wenn sie nicht das typische "Schmusehaustier" sind, geben sie einem doch sehr viel zurück. Allein sie im Gehege beobachten zu können gibt mir viel und unsere Ulla ist sogar so zahm geworden, dass sie sich streicheln lässt. Das Quieken zur Fütterungszeit ist auch absolut hinreißend. Wenn du irgendwelche Fragen zur Haltung hast, kannst du mir jederzeit schreiben! Ich hätte, falls du dich dafür entscheidest, auf jeden Fall ein paar Tipps für dich, zum Beispiel wie man sich relativ easy und günstig ein artgerechtes Gehege bauen kann.

@ion Das mit deinen Vögeln tut mir unheimlich Leid :( Vielleicht hast du ja irgendwann wieder genug Platz, um wieder welche zu halten. Dass du danach in eine Psychose gerutscht bist, kann ich total verstehen, Haustiere zu verlieren ist wirklich sehr schwer.
 
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Darf ich vorstellen, meine flauschige Katze Nala ❤️. Sie ist als Engel zu mir gekommen, zusammen mit ihrer Schwester Mina 🐱 . Hab sie nicht mal gerufen oder bestellt...
Meine Herzstücke ❤️🐱❤️
 

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