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Hab an die EMA geschrieben

goped

Well-known member
Habe an die Ema geschrieben warum das so ungerecht ist das in der Schweiz so viele andere Medis gegen Shizophrenie gibt und in Deutschland nicht:

Vielen Dank für Ihr Schreiben an die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) vom 14. Dezember 2025.

Es tut uns leid, von Ihrer Situation zu hören. Wir verstehen, dass das Leben mit Schizophrenie und Depression, verbunden mit belastenden Nebenwirkungen von Medikamenten, extrem schwierig sein kann.

Bezüglich Ihrer Beschwerde und Ihrer Bedenken hinsichtlich der unterschiedlichen Verfügbarkeit von Medikamenten in Ländern wie der Schweiz und Deutschland kann die EMA Ihnen leider nicht weiterhelfen. Die EMA ist eine europäische Behörde, die für die wissenschaftliche Bewertung von Arzneimitteln zuständig ist und Empfehlungen zur Zulassung und Vermarktung in der Europäischen Union (EU) abgibt. Selbst wenn ein Arzneimittel eine EU-weite Zulassung besitzt, bedeutet dies nicht, dass es automatisch in allen EU-Ländern vermarktet wird. Nach der Zulassung entscheidet das Unternehmen selbst, in welchen EU-Ländern es das Arzneimittel vermarkten möchte. Die EMA ist an dieser Entscheidung nicht beteiligt. Darüber hinaus werden Entscheidungen über die Erstattung eines zugelassenen Arzneimittels auf nationaler Ebene getroffen und hängen von länderspezifischen Regulierungs-, Preis- und Erstattungsverfahren ab. Schließlich ist die Schweiz kein Mitglied der EU und unterliegt einem eigenen Regulierungssystem.

Rxulti ist in der Europäischen Union zugelassen; die Zulassung wurde am 26. Juli 2018 erteilt. Leider liegen uns keine Informationen zum aktuellen Marktstatus in Deutschland vor. Wir empfehlen Ihnen daher, sich bei der deutschen Arzneimittelbehörde (BFArM) zu erkundigen.
 
Die Frage ist doch, ob es überhaupt was bringt wenn noch mehr Medikamente auf dem Markt wären.
Das Ziel der Psychiatrien ist mir klar geworden. Die verabreichen den Klienten (und ich sage bewusst Klient und nicht Patient) Medikamente. Aber was ist der Sinn davon? Ich habe es endlich gerafft. Die zielen darauf ab dass sich im Blut ein Medikamentenspiegel aufbaut. Und wenn der Klient dann nach einer gewissen Zeit schön vor Gift sprüht, dann lohnt es sich ihn abzusaugen und eine Blutprobe zu nehmen. Und warum das ganze Theater. Genau aus dem Blut des Klienten werden dann wieder neue Wirkstoffe also andere Medikamente entwickelt. Man ist als psychiatrischer Klient also nur dazu da um schön vor Gift zu sprühen und dann "gemolken" zu werden. Denk mal darüber nach!
 
Ich denke, die Hersteller entscheiden alleine ob sie ihre Medikamente in D vermarkten. Wenn es kein Rexulti, Lurasidon usw. nicht gibt hier, wird es wohl an betriebswirtschaftlichen Überlegungen liegen bei dem Hersteller. Die EMA kann da nicht viel machen...eher schon Problem mit der Politik und den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, Gesundheispolitik, Arzneimittelpreise usw...
 
Tja, die Schweiz ist ein eigenständiger (nicht in der EU vertreten), unabhängiger Staat mit vielen Extras genau wie Österreich. Letzteres kriegen Behinderte mehr EM-Rente als deutsche EM-Bezieher. Das ist ungerecht, Aber jedes Land hat seine eigenen Gesetze. Die Schweiz ist sehr demokratisch mit viel Bürger-Mitentscheidungen.
Da solltest du mal an die EU-Regierung in Brüssel schreiben, warum Deutschland kein Rexulti etc. bekommt.
Ist bestimmt wieder eine Lobby dagegen. Wir sollen ja nicht gesund werden, dann verdienen die ja kein Geld mehr mit uns.
 
Ich verstehe auch nicht warum bei uns nur auf alt hergebrachtes gesetzt wird. Man sollte uns erkrankten die Wahl lassen auch neuere Medikamente auszuprobieren. Der Markt würde doch auch davon profitieren. Da müsste mit mehr Offenheit im Sinne der Erkrankten vorgegangen werden.
 
Der Teufel steckt im Detail. Besonders in Deutschland. Humanitär gesehen stehen wir ganz weit hinten.
 
Besonders ärgert mich, dass Xanomelin Trospiumchlorid nur für eine Patientengruppe mit dem Morbus Alzheimer kommt, woanders wird der verordnende Arzt, wegen off-label möglich aber nicht erwünscht, Ärger bekommen wenn der Patient der GKV es über ihn verschreiben lässt.
 
Das sogenannte Gesundheitssystem funktioniert folgendermaßen:
Den an Bluterkrankheit Erkrankten wird massiv viel Geld drauf geschoben. Die Menschen mit dickem Blut haben nur wenig Geld, damit sie erpresst werden immer genug Blut abzugeben damit aus dem dicken Blut dann gerinnungshemmende Medikamente für die Bluter in ausreichender Anzahl hergestellt werden können.
Menschen werden psychische Erkrankungen angedichtet damit sie nicht mehr als gesund gelten, um einen Grund für eine Blutentnahme zu haben.
So funktioniert das System wirklich, das ist die Wahrheit dahinter.
 
Dein Blut wird in der Klinik nur untersucht und dann weggeschüttet, du spendest weder rote Blutkörperchen noch Blutplättchen noch Blutplasma oder Antikörper daraus, wenn du dort in Behandlung bist. Freilich wird dort sehr oft, und auch zur reinen Kontrolle der "Medi"-Einnahme, eine Blutabnahme durchgeführt (am Anfang des Klinikaufenthalts ist auch immer ein HIV-Test dabei).
 
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