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– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Gibt es Situationen die eine Psychose triggern bei euch?

Nessi

Well-known member
Ich habe das erste Mal seit 5 Jahren wieder einen sozialen Kontakt, meine Nachbarin. Wegen ihr war ich allerdings jetzt nochmal in der Psychiatrie weil sie bei mir durch ihr Verhalten eine Psychose ausgelöst hat. Sie lügt seeeehr viel und das seeehr offensichtlich. Wenn sie das macht fange ich an zu denken, warum tut sie das bei mir warum versucht sie mich so zu manipulieren? Will sie mein Leben zerstören oder mich umbringen? Habe mich da so reingesteigert dass ich sie fertig machen wollte. Kam aber vorher in die Psychiatrie. Nach der Psychiatrie habe ich nur noch sporadisch Kontakt zu ihr denn ich muss aufpassen, selbst mit der jetzt neuen/anderen Medikation kommen die Gedanken wenn sie lügt zurück und ich muss den Kontakt abbrechen um mich wieder zu erholen. Meine Psychiaterin sagte mir ja es ist möglich dass sie eine Psychose triggert. Kennt ihr auch Psychosetrigger?
 
Emotionaler Stress ist meines Erachtens die gefährlichste Stressart bezüglich Psychosen. Gerade wenn es um Familie, Freunde oder wie in deinem Fall deine Nachbarin geht. Die Schuldzuweisung, also dass Sie der Auslöser deiner Psychose ist, würde ich so jedoch nicht gelten lassen. Es bietet zwar eine einfache Lösung, aber das Problem (Psychose) ist komplex..

Zum einen wird die Psychose durch das Zusammenspiel vieler Faktoren ausgelöst. Wenn du zurückschaust und deine Lebensumstände vor der Psychose analysierst, dann wird es ziemlich sicher nicht einzig und allein deine Nachbarin gewesen sein, die das Fass zum überlaufen gebracht hat.

Zum anderen liegt es in deiner Verantwortung, mit solchen Stressoren klar zu kommen (Stressmanagement). Das kann auch heißen: Kontaktabbruch, gerade wenn Ihre Werte mit deinen nicht vereinbar sind (bspw. Lügen). Oder halt den Kontakt auf ein notwendiges Minimum reduzieren, das hast du ja schon erkannt. Das würde ich auch so beibehalten, du wirst sie nicht ändern können und brauchst die Energie sowieso erstmal für dich.

Ich weiß, dass das leichter gesagt als getan ist. Manchmal kann man auch einfach alles gut machen und rutscht trotzdem in die Psychose. Trotzdem geht es um gesunde Grenzen setzen, das muss man gerade als Psychosepatient lernen. Wenn du festgestellt hast, was dir nicht gut tut, musst du es in einem nächsten Schritt dann auch sein lassen.
Ich hoffe meine Gedanken geben dir eine etwas erweiterte Perspektive auf das Ganze.

LG
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich danke dir sehr für deine nützliche Antwort. Das ist wirklich wahr ja natürlich ist die Nachbarin nicht alleine eine Auslöserin gewesen das waren natürlich viele Umstände in meiner Kindheit und Vergangenheit die das Fass zum Überlaufen gebracht haben. Ja emotionaler Stress und Arbeit und Familie sind meiner Meinung nach auch die großen Risikofaktoren für eine Psychose. Ich habe nächste Woche nochmal einen Termin bei einem neuen Psychologen der kann mir bestimmt auch helfen mich wieder zu distanzieren von den Gedanken aber ja der Kontakt zu meiner Nachbarin wird auf jeden Fall ersteinmal abgebrochen..
 
@Nessi du gehst zu einem Psychologen? Ich selber war in meiner Vergangenheit immer nur bei einem Psychiater - vor alllem weil damails im Krankenhaus die Ärzte der Meinung waren dass Schizophrene Menschen nur von Psychiatern richtig behandelt werden und Psychologen bei der Krankheit nicht helfen können.

Hast du auch schon Erfahrungen mit Psychiatern gesammelt? Falls ja wie würdest du den Unterschied in der Behandlung beschreiben? Also mein ehemaliger Psychiater wollte mir nur Tabletten auf dem Rezept aushändigen und hat kein Interesse an einem längeren Gespräch.
 
Ich finde eine Psychotherapie durchaus hilfreich. Auch bei Psychosen. Sei es als entlastendes/haltendes Gespräch, oder als Hilfe, um die Erfahrungen (im Nachhinein) zu verarbeiten.
 
Hallo @Supertrooper, ja ich gehe zu Psychologen aber auch zur Psychiaterin natürlich. Ich habe aber auch borderline zusätzlich zur schizoaffektiven Störung. Das heißt es geht ja beim Psychologen nicht allein um die Psychose sondern auch um das borderline. Bin schon seit 2014 in psychologischer Behandlung. Ein Psychiater hat natürlich nicht viel Zeit für einen. Beim Psychologen hast du ja 50 Minuten um deine Probleme zu besprechen.
 
Meine Psychiaterin ist auch Psychotherapeutin ....bis jetzt merk ich aber nix
 
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