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Dieses Forum bietet einen moderierten, geschützten Raum für Menschen, die bei Schizophrenie und Psychose verlässliche Orientierung suchen. Wir verbinden persönliche Erfahrungen, wissenschaftliche Erkenntnisse und moderne Ansätze der Neurobiologie zu einem klaren, verständlichen Gesamtbild.

Besonderes Highlight: Unsere innovative Medikamentöse Orientierung bietet Betroffenen und Angehörigen eine fundierte Übersicht über Wirkstoffe, Wirkmechanismen und moderne Behandlungsstrategien. Die Inhalte orientieren sich an aktuellen neurobiologischen Modellen und an Arbeiten von Expertinnen und Experten wie Prof. Dr. Stephen M. Stahl.

Unser Ziel ist es, Wissen zugänglich zu machen, Fehlbehandlungen zu vermeiden und echte Heilungschancen sichtbar zu machen – jenseits von Stigma, Unsicherheit und veralteten Vorstellungen.

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Highlight: Unsere Medikamentöse Orientierung. bietet eine verständliche Übersicht über Wirkstoffe, Wirkmechanismen und aktuelle Behandlungsansätze – basierend auf Arbeiten von Expertinnen und Experten wie Prof. Dr. Stephen M. Stahl.

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Genussfähigkeit

Ich leide sehr unter der Anhedonie. Ich kann zur Zeit keinen Genuss empfinden. Wenn ich einen Kaffee trinke ist es als wenn ich Wasser trinken würde. Ich habe nicht das Gefühl dass irgend ein positives Gefühl dabei ausgelöst wird. Auch Musik hören oder lesen löst nichts aus. Ich trinke Kaffee nur noch mit der Erinnerung an früher als ich noch gesund war und es geniessen konnte. Ich frage mich ob das mit der Zeit wieder besser wird.
 
Ich leide sehr unter der Anhedonie. Ich kann zur Zeit keinen Genuss empfinden. Wenn ich einen Kaffee trinke ist es als wenn ich Wasser trinken würde. Ich habe nicht das Gefühl dass irgend ein positives Gefühl dabei ausgelöst wird. Auch Musik hören oder lesen löst nichts aus. Ich trinke Kaffee nur noch mit der Erinnerung an früher als ich noch gesund war und es geniessen konnte. Ich frage mich ob das mit der Zeit wieder besser wird.

Hallo Michael,

wie lange nimmst du denn jetzt deine Medikamente schon?

Ich habe damals ein Medikament in zu hoher Dosis erhalten. Seit dem ich in der geringsten wirksamen Dosis bin geht es mir besser und ich kann auch wieder mehr genießen.
 
Hallo Michael,

wie lange nimmst du denn jetzt deine Medikamente schon?

Ich habe damals ein Medikament in zu hoher Dosis erhalten. Seit dem ich in der geringsten wirksamen Dosis bin geht es mir besser und ich kann auch wieder mehr genießen.
Medikamente nehme ich jetzt seit gut einem Jahr. Solange liegt meine erste Psychose zurück. Hab mich auch immer gleich gefühlt. Besser war es mal als ich noch 2x 80mg Ziprasidon hatte und es im Sommer22 auf 2x 20 mg reduziert wurde aber dann bekam ich eine zweite Psychose. Haben dann umgestellt. Ich muss wohl damit leben dass ich generell eine höhere Dosis benötige.
 
Medikamente nehme ich jetzt seit gut einem Jahr. Solange liegt meine erste Psychose zurück. Hab mich auch immer gleich gefühlt. Besser war es mal als ich noch 2x 80mg Ziprasidon hatte und es im Sommer22 auf 2x 20 mg reduziert wurde aber dann bekam ich eine zweite Psychose. Haben dann umgestellt. Ich muss wohl damit leben dass ich generell eine höhere Dosis benötige.

Das tut mir leid.

Ich nehme zudem noch ein Antidepressivum ein, ohne das würde es bei mir auch nicht so gut laufen. Vielleicht wäre das ja eine Hilfe für dich.
 
Ich kann inzwischen wieder genießen, aber eine Zeit lang ging das nicht, eben nach meinem 2. & bisher letzten Schub. Ich war danach absolut fertig, auch durch den Liebeskummer, der auch den Schub ausgelöst hatte. Ich war einfach total depressiv, es gab zu viel in zu kurzer Zeit zu verkraften & somit war nix mit Genuss. Nicht mal ein Wochenende in Cuxhaven hat was gebracht & eigentlich liebe ich diesen Ort. Leider hatte ich auch im Wahn meine geliebte Wohnung gekündigt, es war alles ein einziges Desaster. Ich bin dann nochmal freiwillig in die Klinik und hab mir diese Zeit bewusst genommen. Danach, zwar immer noch tief traurig, tapfer weiter gemacht. Das Leben kann unberechenbar sein & inzwischen schaue ich, besonders die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen. Genau das habe ich nämlich ganz automatisch nach meiner 1. Psychose, die es weitaus mehr in sich hatte, getan. Ich hatte 3 Monate Klinik hinter mir & daher war mir dann schon ein gemütlicher Abend mit meiner Kuscheldecke vorm TV genug, um mich glücklich zu fühlen.

Es ist vieles eine Frage der Einstellung. Es hat uns erwischt & das auf heftige Weise. Mein Arzt sagte mir damals dass es jeden treffen kann, es hat nunmal mich getroffen. Sowas muss man auch erstmal verkraften.
 
Ich merke bei mir aber auch, dass ich alles Hektischer erledige, also mit weniger innerer Ruhe.

Zum Beispiel beim einkaufen stöbere ich nicht wie damals durch die Gänge sondern arbeite meine Einkaufsliste ab um schnellstmöglich wieder aus dem Geschäft zu kommen. Es ist schon auch bei mir so, dass ich meine Genussfähigkeit seit der Psychose verloren habe. Bei allem bin ich innerlich sehr gestresst und muss mich anstrengen, damit man das nicht nach außen hin erkennt. Denn ich mag selbst keine Hektischen Menschen.
 
Ich bin schon immer ein Genussmensch gewesen und werde es auch bleiben so lange wie möglich. Kaffee trinke ich liebend gerne (4-5 Tassen am Tag). Im Sommer esse ich Unmengen von Eis und liebe es asiatisch essen zu gehen, natürlich mit meinem Freund. Das konnten mir die Stimmen bis jetzt nicht nehmen. Ich hoffe, dass es so bleibt.
 
Ich merke bei mir aber auch, dass ich alles Hektischer erledige, also mit weniger innerer Ruhe.

Zum Beispiel beim einkaufen stöbere ich nicht wie damals durch die Gänge sondern arbeite meine Einkaufsliste ab um schnellstmöglich wieder aus dem Geschäft zu kommen. Es ist schon auch bei mir so, dass ich meine Genussfähigkeit seit der Psychose verloren habe. Bei allem bin ich innerlich sehr gestresst und muss mich anstrengen, damit man das nicht nach außen hin erkennt. Denn ich mag selbst keine Hektischen Menschen.
wie ich. Rastlosigkeit vielleicht? Keine Ahnung.
 
Ich leide sehr unter der Anhedonie. Ich kann zur Zeit keinen Genuss empfinden. Wenn ich einen Kaffee trinke ist es als wenn ich Wasser trinken würde. Ich habe nicht das Gefühl dass irgend ein positives Gefühl dabei ausgelöst wird. Auch Musik hören oder lesen löst nichts aus. Ich trinke Kaffee nur noch mit der Erinnerung an früher als ich noch gesund war und es geniessen konnte. Ich frage mich ob das mit der Zeit wieder besser wird.
wie bei mir.
 
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