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Empfehlungen, Medikation

Kleeblatt

Well-known member
Liebes Forum, könnt ihr mir sagen mit welchem Medikament ihr am Besten klar kommt mit Wirkung und Nebenwirkung und die Dosierung dazu? Ich habe durch: Risperidon, Abilify, Olanzapin und Amisulprid... Und alles war langfristig nichts. Durch Nebenwirkungen oder gar kaum bis keine erwünschte Wirkung. (Mir ist klar dass jeder anders darauf reagieren kann!!) Vielleicht auch etwas was gegen Schizophrenie (vor allem gegen das Stimmenhören) und gleichzeitig gegen Depressionen hilft? Dankeschön im Vorraus! :)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich bin in der psychiatrie seit August seit Anfang September 23 nehme ich keine Neuroleptika mehr und brauchte auch keine mehr in der psychiatrie weil ich keine Psychose hate o Anzeichen von schizophrenie keine Symptome. Gibt es trotzdem dauermed noch in deutschland
 
Hier steht alles Wesentliche über die Medikamente-Empfehlung hier im Forum:

Hier ist die Kurzfassung:
Kurzfassung Empfehlung
 
Ich habe vergessen zu schreiben die Neuroleptika waren vom Psychiater langsam runter gesetzt bis auf 0 sie meinte jeder darf es selbst entscheiden
Das ist ja schön dass es bei dir geklappt hat. Ich habe aber wirklich Schizophrenie und es ging bei mir immer schief mit den Absetzversuchen.. Es war ein gruseliger Zustand. Bin auch momentan in der Klinik um mich gut einstellen zu lassen :)
 
@NAW , Medikamente am besten immer in Absprache mit dem Psychiater einnehmen, zusammen könnt ihr die Medikamente abstimmen.
Wir sind alle individuell und haben unterschiedliche Nebenwirkungen auf Medikamente.

In Kombination mit mehreren Medikamenten wird es schwierig...
 
Zu meiner Zeit wurde immer nur 1 Neuroleptikum verschrieben. Warum die Psychiater jetzt 2 oder 3 verschreiben empfinde ich als sehr ungesund.

Ich vermute, dass die Ärzte von der Pharmaindustrie unter Druck gesetzt werden und dadurch so viel verschreiben, sonst kriegen sie Probleme mit ihrer Arztpraxis.

Der Patient ist da zweitrangig geworden.
 
Zu meiner Zeit wurde immer nur 1 Neuroleptikum verschrieben. Warum die Psychiater jetzt 2 oder 3 verschreiben empfinde ich als sehr ungesund.

Ich vermute, dass die Ärzte von der Pharmaindustrie unter Druck gesetzt werden und dadurch so viel verschreiben, sonst kriegen sie Probleme mit ihrer Arztpraxis.

Der Patient ist da zweitrangig geworden.
Finde ich auch falsch, gibt dazu Studien von Volkmar Aderhold
http://www.psychex.ch/doku/Aderhold.pdf

https://www.dgsp-ev.de/images/Theme...Mortalitaet_durch_Neuroleptika__Aderhold_.pdf

Bei 1 und 2 Neuroleptika scheint die Mortalität noch gleichhoch zu sein, vermutlich weil man das 2. da meistens nur als sedierendes Schlafmedikament wie Quetiapin 50-100mg verordnet. Bei 3 steigt die Mortalität um das Doppelte an.


Die Empfehlung von mir hat auch mehrere Medikamente 2-4 Wirkstoffe braucht es dazu, wobei es auch auf eine Monotherapie (ein Neuroeptikum) setzt, nur damit da keine Verwechslungen auftreten. Bei Antidepressiva + Antipsychotika ist es etwas anderes, bei mehreren Antipsychotika/Neuroleptika gleichzeitig sollte man wirklich aufpassen!
 
Ich finde die Studien von Aderhold auch gut und schon aussagekräftig. Glaube auch das zwei Neuroleptika schädlich sind. Allerdings will mein Psychiater mir Olanzapin zum einschlafen verschreiben, bin da aber noch skeptisch...
 
Ich finde die Studien von Aderhold auch gut und schon aussagekräftig. Glaube auch das zwei Neuroleptika schädlich sind. Allerdings will mein Psychiater mir Olanzapin zum einschlafen verschreiben, bin da aber noch skeptisch...
https://www.dgsp-ev.de/images/Theme...Mortalitaet_durch_Neuroleptika__Aderhold_.pdf

In der Tabelle siehst du das bei 1 und 2 Antipsychotika die Mortalität fast gleichhoch erscheint, also scheint diese Gabe von 2 Antipsychotika wo eines ein Schlafmittel häufig ist, wohl weniger das Problem darzustellen.
bei 3 steigt die Mortalität bedeutend an um das Doppelte.

Mortalität.png


Ob man zwingend beim Aripiprazol ein zusätzliches Antipsychotikum zum Schlafen braucht weis ich nicht. Beim Aripiprazol kann man anhand der Dosis schon einiges machen, da man bei kleinerer Dosis eher mehr Schlaf braucht und bei höheren Dosierungen der Schlaf sich verkürzen kann.
Ich würde also eher die Dosis etwas reduzieren, falls Ein- und Durchschlafprobleme da sein.
Ich kenne Doxepin, was auch als Antidepressivum auch als Schlafmittel eingesetzt wird, was finde ich kaum besseren Schlaf als Aripiprazol gemacht hat; gut der Vergleich ist schwer, da sehr große Unterschiede. Aripiprazol sollte man morgens einnehmen, was mit der Serotoninwirkung zu tun hat, weil es eher leicht unruhig macht, was auch beim Schlafen stören kann.
An sich fand ich Aripiprazol damals, als ich es regelmäßiger hatte als bestes Medikament bei Schlafstörungen, die ich ansonsten häufig hatte. Morgens konnte ich da immer hellwach und ausgeschlafen aufstehen, was ich selbst heute manchmal etwas vermisse, da ich durch die Intervalleinahme mehr Schwankungen bei der Schlafquallität habe.
 
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