Schizophrenie Forum | Computational Psychiatrie & Selbsthilfe

Willkommen im Psychose- und Schizophrenie-Forum

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Im Mittelpunkt stehen Medikamente, Therapie, Neurobiologie und Computational Psychiatrie. Persönliche Erfahrungen werden dabei mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und unterschiedlichen Behandlungsansätzen in Beziehung gesetzt.

Das Forum ist anonym nutzbar und moderiert. Ziel ist es, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen, Erfahrungen auszutauschen und eine fundierte Orientierung für eigene Entscheidungen und Gespräche mit Behandelnden zu bieten.

Schwerpunkt: Intervalltherapie mit Bupropion

🔗⭐ Medikamente-Orientierung: Kurzfassung

Patientenbasiertes Behandlungskonzept mit kontinuierlichem Bupropion und zeitlich begrenzten antipsychotischen Behandlungsphasen. Die Übersicht beschreibt persönliche Langzeiterfahrungen und die zugrunde liegenden pharmakologischen Überlegungen.


Zur möglichen Vermeidung dopaminerger Supersensitivität
schrieb Prof. Dr. Stephen M. Stahl:

“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
Prof. Dr. Stephen M. Stahl, persönliche Korrespondenz

Vertiefung & Hintergründe:

🔗 Medikamente-Orientierung: Langfassung

Themen & Einstiege


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Depressive Hebephrenie abzugrenzen von läppischer Hebephrenie

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Gelöschter Benutzer 2353

Bei der depressiven Hebephrenie steht ein flacher Affekt im Vordergrund, teilweise resonanzlos, ohne emotionale Wärme. Bei der läppischen Hebephrenie ein läppisch-heiteres oder überhaupt läppisches Benehmen, durch ein nicht nachfühlbares Lachen und eine Inadäquatheit zwischen äußerer Situation und Reaktion. Sie wirken so als würden sie ihren Gegenüber absichtlich verhöhnen. Dabei ist ihnen das Verhalten gar nicht bewusst. Die Hebephrenie hat allgemein eine schlechte Prognose, weil vor allem Negativsymptome vorherschen. Negativsymptome haben ein Zellabbau zur Folge, weshalb sie schwerer zu behandeln sind als Positivsymptome.
 
Hattest du eigtl. schon mehrere Psychosen oder nur eine?
 
Diagnosen sind Schall und Rauch. Hatte schon fast alle aus der Schizophrenie-Kategorie. Mal die eine, mal die andere. Irgendwann haben die Psychiater das Wechselspielchen der Diagnosen aufgegeben und den "Schizophrenen Formenkreis" für mich ausgesucht.
 
Bei mir ist es nun F25.9 also schizoaffektive Störung.
Vorher war es F25.3 gemischte schizoaffektive Störung mit der Zusatzdiagnose F20 Schizophrenie oder paranoide Schizophrenie
Zu beginn war es glaube ich nur paranoide Schizophrenie.
Es bestand eine Zeit mal auch der verdacht auf eine hebephren Psychose bei mir laut dem Arztbriefen.

@Enlightened sehe das wie du das die Diagnosen wie Schall und Rauch sind. Die Diagnosen haben wohl mehr mit dem Verlauf der Erkrankung zu tun als das man jemanden in eine klare Kategorie stecken kann. Bei mir hat sich im Verlauf der Erkrankung auch vieles geändert und dadurch das ich viele Medikamente probiert habe und letztendlich etwas fand was hilft, hat sich dann vermutlich deswegen die Diagnose geändert.
Gut es gäbe dann ja auch noch "Schizophrenes Residuum" was ich von anderen Betroffenen schon gehört habe, was wohl auch so eine Spätdiagnose ist, wenn man womöglich auch von den Medikamenten stark abgestumpft ist.
 
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