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Pharmakologische Strategien
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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven

➝ Grafische Übersicht: Transporter, Rezeptoren & Schizophrenie‑Netzwerk

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➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

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Depotspritzen

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 2533
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G

Gelöschtes Mitglied 2533

Zitat Sonnenrabe: Es geht wie immer nur ums Geld, nicht um die Gesundheit.

Soll jetzt bitte was heißen ?


Moderation:
Das Depotspritzen-Thema hätte beim anderen Thema nur für Verwirrung gesorgt, da es sich um andere Wirkstoffe handelt und das hier als eigenes Thema besprochen werden kann.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich find das Beispiel von den Depotspritzen von Maggi dazu recht plakativ. Auch mein Psychiater wollte mich dazu überreden, aber er hat dann doch nochmal in den S3-Leitlinien nachgesehen. Ein Depot ist nicht effektiver als eine Tablette. Aber so kann man die Menschen schön ruhig halten.
 
aber es gibt auch den Fall, dass es dir so schlecht geht, dass du etwas tun musst. Nicht dass man sich umbringt oder dergleichen.
Was man dann tut soll aber jedem selbst überlassen bleiben. Suizid ist nämlich bei uns ein ziemlich großes Thema. Und mit den Nebenwirkungen von Bupropion und dergleichen, ist wahrscheinlich auch sehr unterschiedlich. Der eine ist empfindlich und hat Nebenwirkungen, der andere hat keine und der letzte erst mit der Zeit.
 
Ich weiß nicht, ob du mich bei deiner Nachricht meinst. Aber in dem Fall ging es mir wunderbar mit meiner Behandlung, es ging nur darum etwaige Nebenwirkungen zu senken, und vielleicht gewisse Schwankungen der Krankheit abzufedern. Denn mein kurzzeitiges eigenständigs Erhöhen der Dosis wurde anscheinend negativ aufgefasst. Denn nur die Götter in Weiß dürfen entscheiden, wie man behandelt wird.
 
Ich find das Beispiel von den Depotspritzen von Maggi dazu recht plakativ. Auch mein Psychiater wollte mich dazu überreden, aber er hat dann doch nochmal in den S3-Leitlinien nachgesehen. Ein Depot ist nicht effektiver als eine Tablette. Aber so kann man die Menschen schön ruhig halten.
Kannst Du das bitte etwas näher ausführen, mit Depotspritzen kenn ich mich gar nicht aus ?
 
Ich finde es setzt einen unter Zwang. Und ich war mal in der Klinik in einer Phase, wo ich dachte ich werde vergiftet. Das war am Anfang als die Medikamente noch nicht wirkten. Ich vertraute aber den Ärzten. Generell vertrau ich der Medizin sehr.

Aber lies doch auch mal diesen Artikel zum Thema Depot-Medikamente: 17 Tote in Japan nach Injektion eines Medikaments gegen Schizophrenie
Das hat mich so erschreckt, und ich habe das meinem Psychiater gesagt, und er meinte meine Compliance wäre sehr gut – ich brauche kein Depot. Für Reisen oder so wär's vielleicht noch sinnvoll. Wenn man weiter weg ist, oder aus irgendeinem Grund die Tabletten nicht so gut nehmen kann, oder sie vergisst. Ich habe für mich persönlich einen Wecker plus Kalender, wo ich eintrage, was ich nehme.
 
Wäre natürlich interessant woran die 17 Leute gestorben sind. Wird ja hier nicht gesagt.

Tatsache ist, dass man sich bei einem Depot manchmal leicht überschneidet (wenn man das neue schon bekommen hat und das alte aber auch noch ein bisschen wirkt) und man dann mal einen Tag oder so sehr schläfrig ist. War bei mir bei Zyphadera (Olanzapin) so, welches man ja einmal im Monat spritzen muss.
 
Ich hab die Umstellung sozusagen verweigert, weil ich beruflich wieder fest im Leben stehe, und mit wenig Nebenwirkungen klarkomme. Leider ist die Zeit ab Ende Oktober bei mir wieder die schwierigste, weil es erstens dunkler wird und zweitens meine beiden Psychosen in diese Zeit fielen und mich das traumatisiert hat. Also an alle, die zurzeit eine schwierige Zeit durchmachen: Es kommt auch wieder ein Hoch, eine schöne Zeit, ein magischer Moment.
 
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