Psychose- & Schizophrenie Forum | KI-gestützte Psychiatrie & Selbsthilfe

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Dieses Forum richtet sich an Betroffene mit Psychose, an Angehörige sowie an alle, die sich sachlich und medizinisch fundiert informieren und austauschen möchten.

Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen mit Medikamenten, modernste Therapien und neurobiologische Erklärungsmodellen. Persönliche Erfahrungen werden im Zusammenhang mit medizinischen Informationen und Behandlungswegen überprüft und individuelle schonende Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Das moderierte Forum bietet kostenlose Beratung an, um die eigene Therapie und Medikation zu optimieren.

Ziel ist es eine fundierte Orientierung für eigene Entscheidungen und Gespräche mit Behandelnden zu bieten und damit das individuelle Leid von Betroffenen und deren Angehörigen effektiv zu lindern.

Grund zur Hoffnung: Intervalltherapie mit Bupropion

🔗⭐ PDF herunterladen: Medikamentöse-Orientierung

Behandlungskonzept, welches mit Bupropion (Antidepressivum und Nikotinentwöhnung) eine stabilere Reduktion des Antipsychotikums ermöglicht. Das dämpfende Antipsychotikum wird dabei nur selten und bedarfsgerecht benötigt.


Zur möglichen Vermeidung dopaminerger Supersensitivität
schrieb Prof. Dr. Stephen M. Stahl:

“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
Prof. Dr. Stephen M. Stahl, persönliche Korrespondenz

Vertiefung & Hintergründe:

🔗 PRAXIS-GUIDE – für das Arztgespräch

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Berliner Morgenpost: Niko lebt mit Schizophrenie: „Ein psychotischer Wahn hat eine enorme Sogwirkung“

LordHabicht

Well-known member
Leipzig. Niko Rukavina erlebt als Student die erste Psychose. Mit 43 spricht er offen über seine Erkrankung, Wahn und Angst – und wie er damit lebt.

Wenn Niko Rukavina von seinem Alltag erzählt, klingt das erstaunlich unaufgeregt. Er geht früh ins Bett und achtet auf eine konsequente Morgenroutine: Um 6 Uhr aufstehen, Wasser und Kaffee. Dann Gymnastik, gefolgt von einer 30-minütigen Meditation. Zum Frühstück gibt es ein Brötchen vom Bäcker um die Ecke. Diese Routine gibt ihm Stabilität. Und die braucht er. Denn der 43-Jährige lebt mit Schizophrenie – einer schweren psychischen Erkrankung, die Denken, Wahrnehmung und Gefühle tiefgreifend beeinflussen kann.

Hier schildert Niko offen und ehrlich, wie sich seine Schizophrenie erstmals bemerkbar machte, wie lang und kräftezehrend der Weg zur Diagnose war und was es bedeutet, mit einer Krankheit zu leben, die das eigene Gefühl für die Realität tief erschüttert.

Der ganze Artikel bei der Berliner Morgenpost (paywall)

Niko lebt mit Schizophrenie: „Ein psychotischer Wahn hat eine enorme Sogwirkung“
 
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