Schizophrenie & Psychose – Forum für evidenzbasierte Hilfe

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Pharmakologische Strategien
➝ 2‑seitige Praxisübersicht: PDF-Druckversion
Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven
➝ Die Dopamin-Regulationshypothese
➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

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Übersicht zu Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Die Dopamin-Regulationshypothese

➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

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Askese

nocte93

Well-known member
Hallo liebe Leute,

ich wollte mal fragen, ob er hier Asketen gibt, also Menschen, die aktiv auf Sinneslüste verzichten?

Ich habe vor 3 Monaten mit dem kiffen aufgehört, seit drei Wochen rauche ich nicht mehr und jetzt höre ich auf, Zuckerhaltige Speisen und Getränke zu mir zu nehmen.

Ich habe vor ab nächsten Monat, Dezember, auch mit dem Trinken von Koffeinhaltigen Getränken aufzuhören.

Danach will ich das Musik hören sein lassen.

Wenn ich das alles geschafft habe, will ich sogar sexuell enthaltsam leben.

Wichtig ist, dass man nicht alles sofort aufhört, sondern graduell vorgeht.

Warum Askese?

Es macht mir Freude, Selbstkontrolle auszuüben. Daneben hat es weitere Vorteile, z.B. gesundheitlich aber auch finanziell. Manche sagen auch, dass es dem Geist gut tut.

Wie schaut es bei euch aus? Betreibt ihr auch Askese, oder wollt mitmachen?

Ich werde mich hier dann melden, falls ich gescheitert bin, oder aber auch, wenn ich Erfolge verzeichnen kann.

Aktuell macht mir der Zucker-Entzug viel zu schaffen. Bin Antriebslos und leicht depressiv. Aber ich freue mich schon darauf, wenn ich alles hinter mir gelassen habe. Letzten Endes ist es nur Gewöhnungssache!
 
Hauptsache du leidest nicht selbst darunter und gewinnst Erkenntnisse die dich bereichern. Ich denke auf Zucker, Nikotin, Cannabis, Koffein kann man ohne große Probleme verzichten, schwer wird es mit dein Triebverhalten, da es jeden Tag präsent ist und jeden Tag ein Kampf sein wird. Aber wenn du dich es schaffst, wirst du mehr Kraft und Energie erlangen und mehr Selbstbewusstsein.
Ich hab mal 6 Monate geschafft auf Nikotin, Alkohol und Fleisch zu verzichten, und bin irgendwann eingebrochen und rückfällig geworden
 
Auf Alkohl zu verzichten ist je nach Medikamenteneinnahme schon der bessere und zu empfehlende weg. Aber ohne Koffein, egal in welcher form, komm ich nicht mehr in die Gänge. Mir fehlt einfach massiv viel Dopamin (Antrieb allg. / Antrieb-Bewegung). Nur mit Koffein und jetzt in der Winterzeit Johanniskraut kann ich einigermaßen mit den "Normies" mithalten.
 
So, jetzt ist es ungefähr einen Monat seit meinem Unterfangen her.

Ich verzichtete in diesem Monat komplett auf Drogen. Teilweise auf Zigaretten (auf Arbeit rauchte ich mit den Kollegen des öfteren) und Zucker (Ausnahme sind Desserts auf der Arbeit. Rückfälle hatte ich an zwei Tagen, an denen ich jeweils ein Energy-Drink getrunken habe)

Die letzten zwei Wochen lebte ich enthaltsam, mit einen Rückfall nach einer Woche.

Insgesamt fehlen mir all diese Dinge nicht mehr so sehr. Ich habe in dieser Zeit auch eine Erkenntnis gesammelt, die ich ohne Abstinenz sicher nicht bekommen hätte.

Insgesamt hat meine Disziplin zugenommen. Ich räume Müll meist direkt auf, lasse die Wäsche nicht ewig hängen, putze sehr viel. Meine Stimmung ist auch stabiler geworden. Ich hab gemerkt, dass Orgasmen meine Stimmung instabiler machen.

Mit dem Programmieren hatte ich meine Probleme, weil ich ständig so gut drauf war, aber ich konnte mich dazu überwinden.

Auf Musik werde ich fürs erste nicht verzichten, aber hoffe, dass ich weiterhin so Diszipliniert bin (was nach meiner Erkenntnis eigentlich kein Problem darstellen sollte)
 
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