Manche sagen dann, dass es nicht wirkt. Es dämpft aber trotzdem noch relevant, nur kenne ich diese Dosis nur aus einigen, allerdings mir neu gewesenen Tabellen, Stichwort Rezeptorbindungsprofile je nach eingesetzter Dosis, im PET.
Ich komme gut mit 1,5 mg Cariprazin zurecht. Allerdings muss jeder seine Gruppe wiederfinden. Bei den Partialagonisten ABC (Aripiprazol, Brexpiprazol, Cariprazin) ging man am Anfang davon aus, dass man sie unbedingt dauerhaft auf ca. 80-85% der Rezeptorbelegung hochdosieren muss, damit sie wirken. Das halte ich aus eigener Erfahrung mit Cariprazin nicht unbedingt für richtig. Andererseits kann man ja auch Aripiprazol in den Tagesdosisrungen 5 mg oder 7,5 mg einnehmen, wenn man sich etwa zu hibbelig unter 2 mg oder 2,5 mg fühlt, es wirkt eh leicht/überwiegend agonisierend am Dopamin D2-Rezeptor, sodass ich eigentlich nur das empfehlen kann (bin selbst noch nie soweit mit der Dosierung runtergegangen, auch nicht bis 5 mg).
Berichte im Internet sind unzuverlässig, weil da Leute dabei sind, die nicht low dose, sondern eigentlich Absetzen fahren, ferner therapierefraktäre Aktivisten ohne wirksame Medikation, Beispiel very low dose Aripiprazol der Moderatorin auf
www.schizophrenie-online.com . Ich nehme dir aber schon ab, dass deine Frage ernst gemeint ist, nur dass man darauf meines Erachtens nicht eine günstigere - oder überhaupt rein ermutigende - Antwort, weder in die eine, noch in die andere Richtung geben kann. Und aus Fehlern anderer lernt auch nach ==>Konfuzius nur? richtig, der (bereits) Gescheite! Und dadurch kann man sich die Wiederholung fremder Irrläufe oftmals einsparen/ersparen...