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Zu viele Medikamente und eine Krise

Glocki

Well-known member
Hallo Foris,
ich wollte wieder ein bisschen schreiben wie es mir so geht mit den vielen Medikamenten. Ich hatte ja mal weniger aber habe es damit leider nicht geschafft. Ich habe mich also selber in diese Situation gebracht. Es ist wohl so dass Gefühle für mich gefährlich sind, aber ohne möchte ich auch nicht leben. Ich versuche mir zu sagen dass ich mich vom Schlagen distanziere und auf Wahngedanken acht gebe. Es muss doch möglich sein wieder ein normales Leben zu führen. Zur Zeit wird überlegt mich auf 10mg Olanzapin zu reduzieren. Dann hätte ich immer noch die Depotspritze von 150mg. Es geht mir zur Zeit etwas besser aber ich will mehr.
Ich hoffe dass ein friedliches Leben mit Gefühlen möglich ist. Früher war das möglich. Ich erlebe dass eine Schizophrenie einen destruktiven Verlauf haben kann. Spannend wird es wenn ich weiter reduziert werde. Ich bin gespannt ob ein Leben wie ich es mir vorstelle möglich ist, oder ob ich wieder rückfällig werde.
 
Ja, das würde ich auch gerne. Leider darf ich das nicht weil der Spiegel vom Xeplion niedrig ist. Also basteln wir am Olanzapin herum, aber nur wenn der Spiegel noch hoch ist. Die nehmen es sehr genau leider.
Der threat wurde gelöscht und nun habe ich mich wieder daran gemacht.
 
Es geht mir so lala. Es ist schon herausfordernd mit den Medikamenten. Ich bin traurig dass ich es nicht auf Quetiapin geschafft habe und es gab noch einen Versuch auf Zypadhera bei dem es mir auch gut ging. Beidesmal hatte ich jemanden geschlagen. Ich hoffe dass mir das nie wieder passiert. Den nächsten Termin habe ich am 8.1. Da wird geschaut ob man noch 5 mg Olanzapin reduzieren kann. Zur Zeit mache ich nicht viel weil ich so gedämpft bin. Normalerweise gehe ich gerne spazieren oder mache Erledigungen. Doch ich bin wie auf 0 zur Zeit. Es ist eine nachdenkliche Zeit wie ich das machen werde wenn ich wieder weniger Medikamente nehmen werde. Ob die Gefühle für mich zu gefährlich sind, ich möchte aber nicht darauf verzichten auch wenn ich dann mal hoch fliege. So ist es jedenfalls auch keine Lösung.
 
Es wird besser. Ich hoffe es ist nicht wieder nur so ein Glückstag. Ich empfinde wieder mehr. Ich bin traurig dass ich mich mit einem Freund gestritten habe und denke schon die ganze Zeit daran was wir nicht alles erlebt hätten wenn ich es auf Quetiapin geschafft hätte. Dann wäre ich Weihnachten auch nicht alleine. So langsam wird mir klar was im Leben wichtig ist und Schlagen ist es nicht. Auch wenn ich alleine bin fühle ich mich besinnlich und gehe vielleicht in die Messe und bete für nächstes Jahr. Ja es scheint Gott hat mir die Schlägerei vergeben und es kann besser werden. Es ist zwar noch etwas dumpf aber so kann ich wenigstens was machen. Hoffen wir dass es anhält.
 
Das gestern war leider nur ein kurzes Feuerwerk. Heute ist es wieder schlechter. Ich glaube irgendwie nicht dass ich mit der Menge Medikamente glücklich werde. Es bleibt abzuwarten dass sie reduzieren. Ich fühle mich meiner Gefühle beraubt, habe aber selber Schuld an der Misere. Ich werde versuchen die Feiertage einigermaßen über die Bühne zu bringen und mich mit Fernsehen etwas abzulenken. Es ist schade dass ich nicht richtig fühlen kann, es ist einfach keine leichte Zeit.
 
Sei froh, dass du nicht fühlen kannst. Dann würdest du Rotz und Wasser heulen 😭 über deine Misere.
Mir haben sie damals die Blockade weggemacht. Habe jahrzehntelang nicht geheult, doch dann kamen die Tränen nur so rausgeschossen. Auf der anderen Seite befreite es meine Seele.
Allerdings war es ein dramatisches Ereignis.
 
Die Medikamente blockieren das Sein. Manchmal ist es gut vollgepumpt zu sein, sonst wird man unendlich traurig.
 
Heute nehme ich nur noch die geringste Dosis, aber das Weinen bei einem guten Film beispielsweise ist dadurch geblieben.
 
Ich wäre froh wenn ich heulen könnte @Mutzi . Der Kontakt zu meinen Gefühlen ist mir sehr wichtig. Ich kann nur abwarten, und versuchen noch etwas Gutes wie den Gottesdienst zu besuchen machen.
Frohe Weihnachten.
 
Wenn ich allein wäre würde ich auch zum Gottesdienst gehen. Da bist du unter Leuten und oft gibt es anschließend noch ein Zusammensein, erkundige dich mal.

Allen hier frohe Weihnachten!
 
Es ist immer noch schlimm. Obwohl ich merke dass nicht viel fehlt ist es so richtig depressiv. Ich warte auf die Reduktion im Januar und hoffe dass es gemacht wird. Wir arbeiten zwar nur am Olanzapin und leider nicht am Depot, aber es wäre eine Entlastung. Es geht auch auf Kosten meiner Freundschaften da ich so nicht richtig agieren kann. Eins lehrt mich diese hohe Dosierung aber, das Schlagen ist für mich passè. Ich warte nur darauf meine geliebten Gefühle wieder in die Arme schliessen zu können. Es ist echt brutal und ich bedaure weiterhin dass ich es damals auf weniger Medikamenten nicht geschafft habe. Es läuft nach dem Motto, wer nicht hören kann muss Fühlen.
 
Es ist immer noch schlimm. Obwohl ich merke dass nicht viel fehlt ist es so richtig depressiv. Ich warte auf die Reduktion im Januar und hoffe dass es gemacht wird. Wir arbeiten zwar nur am Olanzapin und leider nicht am Depot, aber es wäre eine Entlastung. Es geht auch auf Kosten meiner Freundschaften da ich so nicht richtig agieren kann. Eins lehrt mich diese hohe Dosierung aber, das Schlagen ist für mich passè. Ich warte nur darauf meine geliebten Gefühle wieder in die Arme schliessen zu können. Es ist echt brutal und ich bedaure weiterhin dass ich es damals auf weniger Medikamenten nicht geschafft habe. Es läuft nach dem Motto, wer nicht hören kann muss Fühlen.
Ich glaube hier würde auch ein Antidepressivum Sinn machen. Wurde das mal angesprochen?
 
Nein bisher nicht. Ich setze auf Reduktion. Es wäre mir nicht recht noch ein Medikament zu nehmen da ich empfindlich reagiere. Ich stelle mir vor dass die Freude nur aufgesetzt wäre. Ich möchte lieber weniger und nicht mehr. Aber danke.
 
Kann ich nachvollziehen. Ist eine schwierige Gemengenlage. Gerade in der Akutpsychiatrie wird man ja teils mit Neuroleptika zugeschüttet. Dabei entstehen noch größere Probleme. Mir persönlich hilft ein gutes Antidepressivum sehr, um funktionstüchtig zu bleiben und z. B. auf dem 1.Arbeitsmarkt zu arbeiten.
 
Ich habe mit Antidepressiva überhaupt keine Erfahrung. Schön dass es dir hilft. Ich denke mir dass es weniger Medikamente sein müssten damit sich so ein AD lohnt. Es kann ja nicht die Wirkung der AP löschen. Darum setze ich auf weniger AP. Meine Stimmung ist eigentlich gut, nur durch die AP gebremst.
 

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