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Mono Therapie Reagila

Moriko

Well-known member
Hallo ihr lieben, möchte morgen versuchen, dass Risperidon abgesetzt wird. Vlt kann man ja stattdessen quetiapin setzen oder wirklich eine Mono Therapie daraus machen. MOMENTAN habe ich noch die antriebslosigkeit und die konzentrationsprobleme, nen bisschen Musik im kopf habe ich auch noch.

Kann mir jemand sagen ob Reagila gegen diese sachen wirkt?

Mit lieben Grüßen Larissa
 
Risperdal 0,5 mg half mir super, nur ging es auf die Muskulatur und deswegen musste ich es nach einem Monat absetzen. Fluanxol 1 bis 2 mg half mir auch gut, doch am Besten ist es jetzt mit Solian 200 mg !
 
Screenshot 2025-06-19 173826.jpg
 
Ich nahm Reagila bis 6 mg ein, aber die Musik im Kopf verschwand nicht. Jetzt nehme ich Aripiprazol, die Musik ist noch da, aber sie stört mich nicht.
 
Kann mir jemand sagen ob Reagila gegen diese sachen wirkt?
Ich nahm Reagila bis 6 mg ein, aber die Musik im Kopf verschwand nicht. Jetzt nehme ich Aripiprazol, die Musik ist noch da, aber sie stört mich nicht.
Hallo @Moriko,
Ich stimme @Rentnerin5969 zu, auch ihre Erfahrungslage deckt sich mit der Wirkeinschätzung, da Aripiprazol sehr stark an D2 und deutlich stärker als Cariprazin (Reagila) am für Therapieresistenz interessanten D4 Rezeptor wirken sollte.

Von daher eher Aripiprazol nehmen, auch weil die Kombination mit Quetiapin dort genauer untersucht ist und häufiger bei Therapieresistenz eingesetzt wird.


Vlt kann man ja stattdessen quetiapin setzen oder wirklich eine Mono Therapie daraus machen
Quetiapin würde ich später, falls Aripiprazol (Dosisbereich 5–15 mg) immer noch zu schwach ist, dann ergänzen. Etwa von 50 auf ca. 200 mg steigern.

Auf der rechten Seite findest du die Dosisbereiche für die Akuttherapie. Demnach sind 10 mg Aripiprazol bereits etwa das Wirkmaximum. Quetiapin würde ich eher langsam wegen der Sedierung, Therapieresistenz einschleichen, nach dem Aripiprazol bereits voll wirkt (ca. 1–2 Wochen). Start Aripiprazol 5 mg, da es bei zu schneller Eindosierung verstärkt zu Akathisie kommen kann.

Dir bleibt für später auch die Intervalltherapie mit Bupropion so offen, die auch mit Aripiprazol funktioniert und darauf abgestimmt ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo @Moriko,
Ich stimme @Rentnerin5969 zu, auch ihre Erfahrungslage deckt sich mit der Wirkeinschätzung, da Aripiprazol sehr stark an D2 und deutlich stärker als Cariprazin (Reagila) am für Therapieresistenz interessanten D4 Rezeptor wirken sollte.

Von daher eher Aripiprazol nehmen, auch weil die Kombination mit Quetiapin dort genauer untersucht ist und häufiger bei Therapieresistenz eingesetzt wird.



Quetiapin würde ich später, falls Aripiprazol (Dosisbereich 5–15 mg) immer noch zu schwach ist, dann ergänzen. Etwa von 50 auf ca. 200 mg steigern.

Auf der rechten Seite findest du die Dosisbereiche für die Akuttherapie. Demnach sind 10 mg Aripiprazol bereits etwa das Wirkmaximum. Quetiapin würde ich eher langsam wegen der Sedierung, Therapieresistenz einschleichen, nach dem Aripiprazol bereits voll wirkt (ca. 1–2 Wochen). Start Aripiprazol 5 mg, da es bei zu schneller Eindosierung verstärkt zu Akathisie kommen kann.

Dir bleibt für später auch die Intervalltherapie mit Bupropion so offen, die auch mit Aripiprazol funktioniert und darauf abgestimmt ist.
Mein Arzt hat bis auf ne kleine Reduzierung von Risperidon nichts mehr verändert. Er sagt zuviel umstellen ist auch nicht gut fürs Gehirn. Somit ist es 4,5 mg reagila und 3 mg risperidon
 
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