Hallo
@Moriko,
Ich stimme
@Rentnerin5969 zu, auch ihre Erfahrungslage deckt sich mit der Wirkeinschätzung, da
Aripiprazol sehr stark an D2 und deutlich stärker als Cariprazin (Reagila) am für Therapieresistenz interessanten D4 Rezeptor wirken sollte.
Von daher eher Aripiprazol nehmen, auch weil die Kombination mit Quetiapin dort genauer untersucht ist und häufiger bei Therapieresistenz eingesetzt wird.
Quetiapin würde ich später, falls Aripiprazol (Dosisbereich 5–15 mg) immer noch zu schwach ist, dann ergänzen. Etwa von
50 auf ca. 200 mg steigern.
Auf der rechten Seite findest du die Dosisbereiche für die Akuttherapie. Demnach sind
10 mg Aripiprazol bereits etwa das Wirkmaximum. Quetiapin würde ich eher langsam wegen der Sedierung, Therapieresistenz einschleichen, nach dem Aripiprazol bereits voll wirkt (ca. 1–2 Wochen). Start Aripiprazol 5 mg, da es bei zu schneller Eindosierung verstärkt zu Akathisie kommen kann.
Dir bleibt für später auch die
Intervalltherapie mit Bupropion so offen, die auch mit Aripiprazol funktioniert und darauf abgestimmt ist.