Paranoide Schizophrenie hat die beste Prognose

Ich hatte erst die Diagnose paranoid-halluzinatorische Psychose. Nach mehreren Rückfällen dann Schizophrenie. Ich kriegte nur ein Neuroleptikum, probierte viele. Als ich manisch wurde, ganz unerwartet, kriegte ich die Diagnose schizoaffektive Störung. Mit der Diagnose fühle ich mich wohler, auch Dank eines Stimmungsstabilisators, den ich nun dazubekomme.
Bei mir ist es ähnlich. Zuerst hatte ich eine paranoide Psychose und jetzt werde ich anscheinend nur noch mit schizoaffektiver Störung geführt.

Mir scheint, die Diagnose "schizoaffektiv" wird meistens nur bei einer Psychose mit depressiven Symptomen vergeben.
Affektiv bedeutet, dass die Gefühle(Affekte) betroffen sind. Das können auch Stimmungsschwankungen wie Reizbarkeit sein oder veränderte emotionale Wahrnehmung sein. Bei mir ist es aber auch zeitweise mit depressiven Symptomen verbunden. Negativsymptome stört mich der Antriebsmangel/Motivationsprobleme am meisten.

Bei mir war das auch ein sehr schleichender Beginn der Psychose, wobei ich zuerst Depressionen und starke Rücken- Nackenverspannungen hatte, auch Migräneartige Symptome. Da war ich vielleicht so 17, erst mit etwa 23 hat die Psychose angefangen. Der akute Ausbruch war zwar relativ abrupt, aber viele Veränderungen gingen sehr schleichend.
Bei meiner damaligen Psychiaterin stand mal im Arztbrief der Verdacht auf Hebephrenie. Teils hatte ich aber auch Symptome wo ich in unangemessenen Situationen und so lachen musste.
Halluzinationen hatte ich weniger und keine Stimmen.