Psychisch krank und Gesellschaft
Hej,
tut mir leid zu hören das du mit Mobbing das erfahren musstest. Ich wurde selbst aus vielen Jobs rauseekelt und meine Schulzeit (ausser die Grundschule) war der Horror hoch 4, die haben mich sogar im Internet verfolgt, zusammengeschlagen und Videos/Tonaufnahmen von mir veröffentlicht. Ich rede nicht von "Ich wurde in der Schule gemobbt... die haben mich ausgelacht weil ich ne 5 geschrieben hab", bei mir war Schulschwänzen aus Angst an der Tagesordnung.
Ich benutze das Wort "Hass" echt selten, weil es ein sehr starkes Wort ist. Aber ich hasse es wenn Menschen andere mobben. Da geht sofort so ein undefinierbares Gefühl in mir hoch & versuche die bestmögliche Zivilcourage zu zeigen, das ist zumindest auf meiner Arbeit so (Werktatt für behinderte Menschen). Dort haben wir auch ein paar Schreihälse, die über Leichen gehen... Lächeln dir ins Gesicht, aber sobald du denen die Rücken kehrst, lästern sie über dich wie die Weltmeister. Fand ich alles heraus, nennt sich bei uns "Flurfunk" :D
Aber ich komm damit klar, hab inzwischen ne dickeres Fell als früher...
Na gut, bei mir waren noch Drogen, Alkohol + Computersucht mein Probleme...
Will jetzt nicht zuviel von mir prabbeln, wollte dir nur zeigen das ich sowas ÜBERHAUPT nicht mag.
Ich finde es ist okay, kann sogar etwas gutes sein, das du deinen Job los bist! Da kann man sich um sich selbst gut kümmern und stabiler werden, mir würde da schöne lange Therapie machen irgendwo in den Bergen am See wenn du noch keine gemacht hast, hab immer die Erfahrung das es da selten schwarze Schafe gibt und man mehr zusammenhält. Klar ist es beängstigend weg vom Lebensgefährten, Familie und so "alleine" in der Pampa, aber wenn man mitmacht ist das fast wie Urlaub für die Seele. :)
Vorrausgesetzt die richtige Therapieeinrichtung.