Kennt das jemand - Bösartigkeit auf Psychose?

@desmond
Naja, hört sich eher nach einer Ferndiagnose als nach einer Selbstbeschreibung an.

Ich bin auch glücklich und letztendlich ist mir auch egal was andere über mich denken, wenn ich selbst mit mir im Reinen bin und mein Leben führen kann wie ich es will.

Ich finde das ein paar wenige Freunde oder Familie eben wichtiger sind als, wenn man hunderte Menschen kennt und keinen so richtig oder nicht mal seinen Freund.
Also dieses aneinander Vorbeileben ist sicher auch schlimm und da ziehe ich Isolation auch manchmal vor, auch um mich vor zu viel Eindrücken und Gefühlen etwas zu schützen. In einem gewissen Rahmen ist das finde ich völlig ok und normal, aber wenn man anderen gegenüber ausfällig wird oder immer negative Gedanken hat, dann sollte man vielleicht wirklich etwas verändern.
Zumindest empfinde ich es als unglücklich, wenn mich jemand anmault und völlig unsympathisch ist, also grade auch bei dieser Erkrankung ist nichts selbstverständlich. Ich musste mich auch viel hart erkämpfen also Fortschritte hängen von vielen Faktoren ab.
Aber wenn du quasi selbst von einem negativen chronischen Verlauf sprichst, dann gehen dir ja die Warnglocken trotzdem irgendwie auf? Manchmal täuschen die Medikamente einem auch nur ein gutes Gefühl wie bei einer Droge vor, was mir zumindest lieber ist als Trübsal zu blasen.
Keine Ahnung, ob ich das so richtig verstanden habe. Mir geh an schlechteren Tagen auch mal so, dass ich anderen gegenüber unfreundlich und misstrauisch bin, aber ist im Laufe der Zeit seltener geworden und manchmal kann ein Lächeln oder klärendes Gespräch viel bewirken.