Kennt das jemand - Bösartigkeit auf Psychose?
Ne ne, das wollt ich nicht ausdrücken. Es ist ja eben so, dass ich aus allen Akutphasen raus bin, mittlerweile. Es ist nur so, das Reste geblieben sind. Also man sieht da eine gewisse Form der Chronifizierung der Schizophrenie bei mir. Wo ich früher nur in Akutphase keinen Bock auf Menschen hatte, bzw. misstrauisch war, hat sich das jetzt nach der xten Psychose verfestigt.
Ich sehe allerdings auch keinen Anlass für mich daran zu arbeiten. Ich bin sehr sehr glücklich wie ich jetzt bin. Ich bin sogar froh darum, wenn die Menschen im Dorf Abstand zu mir halten. Und was sie reden ist mir egal, im besten Fall tatsächlich, dass sie Angst vor mir haben. Hört sich negativ an, ist es für mich aber nicht. Ich war als Kind schon gern allein, war zwar mal ein ganz normaler Mensch mit Sozialkontakten und so weiter, nur mittlerweile will ich das ohnehin nicht mehr. Das ist schon eine Chronifizierung und ein Arzt würde von außen auch sagen, dass das nicht gut ist. Für mich ist es halt positiv. Wahrscheinlich bin ich auch trotz der Medikamente weiter latent psychotisch bzw. wenigstens paranoid. Das denke ich schon. Aber auch damit komm ich klar. Kein Bedarf irgendwas an meinem zu Leben. Bin doch glücklich :) Und zwar sehr :) Wie gesagt, so zufrieden war ich in meinem Leben nie bevor. Will nicht sagen, dass das von außen normal, oder jemand anderes als gesund ansieht. Aber das ist mir wumpe.
Kennst du diese verschrobenen Charaktere, wie in Filmen wie Forrester der Typ in der Wohnung mit den Büchern? Oder bei Good Will Hunting Robin Williams. Ich mochte diese Einzelgängercharaktere schon immer. Und jetzt bin ich selbst so einer. Läuft also alles nach Plan. Das Universum sieht das genauso. ;)