Kennt das jemand - Bösartigkeit auf Psychose?
Vielen Dank für eure Rückmeldungen.
Die Medikamentenempfehlung habe ich mir mal durchgelesen, vielen Dank. Ich denke auch, dass es Traumata ähnliche Erinnerungen sind die als Flashbacks regelmäßig zurückkehren.
Sich komplett zurückzuziehen ist natürlich ein harter Schritt. Hast du (desmond) das auch während du nicht mehr in der Akut-Phase einer Psychose bist? Bei mir ist das heute so, dass ich mich dafür nach der Akut-Phase eigentlich vor allem für die Bösartigkeiten schäme. Es sind keine Gedankengänge mehr da, anderen schaden zu wollen.
Ich wohne in der Großstadt und vielen Leuten, denen ich mich gegenüber fehl verhalten habe kennen mich zum Glück nicht. In einer Millionenstadt hilft die Anonymität, aber was auf Arbeit abging war einzigartig.
Die Personalchefin des Unternehmens hat zu mir damals gesagt, dass sie das was ich gesagt und gemacht habe noch nie erlebt hat. Ich habe dann im Abschiedsgespräch viel wirres Zeug erzählt ohne Bezug zur Arbeit (Gedankenzerfahrenheit), insofern war auch der Abschied im schlechten. Und ich bin mir sicher, dass die Firma mich nie vergessen wird. Ich weiß jedoch nicht ob sie das als abgeschlossen betrachten, oder ob sie dafür sorgen wollten, dass ich keine Arbeit mehr finde. In so einem Fall gab es durchaus schon Leute, die von ihrem alten Arbeitgeber angeschwärzt wurden.
Das heißt ich mache mir regelmäßig Sorgen, ob ich wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zurückkehren kann und wenn ja ob ich in der Lage bin einen Job zu behalten. Mein Grad der Behinderung ist leider nur 30, ich habe keine Schwerbehinderung und Antrag auf Gleichstellung wurde bisher abgelehnt.