Kennt das jemand - Bösartigkeit auf Psychose?

Ging mir auch so, dass ich mit manchen Dingen schwer abschließen konnte.
Ich glaube, dass man diese Dinge irgendwie verarbeiten muss und wie so kleine Traumata sind.
Hängt natürlich auch von den Medikamenten ab, ob man sich mehr zurückzieht und alles in sich reinzieht oder ob man offensiver mit den Problemen umgeht.
Ich glaube manchmal helfen so klärende Gespräche, wenn man sich diese Dinge, auch Negative erstmal von der Seele schreibt, zum Beispiel, um das nochmal im Nachhinein für sich einordnen zu können.
Wenn wir krank sind, dann sollten wir auch ein Teil der Schuld der Erkrankung geben und akzeptieren, dass weder wir noch andere perfekte Menschen sind und manche Dinge oder Veränderungen eben viel Zeit und Geduld brauchen.

Bezüglich der Psychose kann ich dir die Medikamente-Orientierung hier im Forum ans Herz legen, weil das zumindest eine gute Grundlage ist.
Manchmal sind die Medikamenteeinstellungen, mit denen man aus der Behandlung kommt eben auch so schlecht, dass dieses an sich selbst arbeiten können zu einer Sisyphusarbeit wird. Gut ist es, wenn man einfach praktische und kreative Lösungen anstrebt und sich eben auch genug Zeit für sich selbst nimmt, also man muss auch verstehen das man nun mal schwer erkrankt ist und das wichtigste die Gesundheit ist.
Erstmal kommst du also deine Gesundheit und manchmal braucht man bei einer Psychose auch im Arbeitsleben einen Cut, also es gibt da auch die Möglichkeit Erwerbsminderungsrente zu beantragen und von der Leistung her herunterzuschalten, weil Arbeit mit Erkrankung und diesen bei Schizophrenie eingesetzten Medikamenten häufig unvereinbar sind.
Also du solltest dir eingestehen, dass es einfach mit der Erkrankung ein völlig anderes Leben ist und erstmal dich für dich genug Zeit nehmen.