@Gelöschtes Mitglied 1037
das kommt bestimmt von der Erkrankung.
Ich hatte früher auch Stimmungsschwankungen und so, wo sich so Dinge hochgesteigert haben.
Du solltest ihr keinen Druck aussetzen, was Arbeiten und so angeht, weil das mit so einer Diagnose wirklich schwierig und etwas völlig anderes wie bei jemanden Gesunden ist.
Wenn ich dir einen Tipp geben kann, dann würde ich ihr zu einer Medikamenteumstellung raten. Spezielle Antidepressiva insbesondere Bupropion helfen gegen Stimmungsschwankungen und vielleicht lösen sich dann die Probleme von allein, wenn du dich etwas besser in deine Tochter reinversetzt.
Hier findest du die komplette ->
Empfehlung von mir, damit hat man weniger Stimmungsschwankungen und diese Antidepressiva helfen auch gegen die Negativsymptome wie Denkstörungen. Das Neuroleptikum wird dabei später nur noch in Intervallform eingenommen, welches vergleichsweise gut verträglich ist.
Was nimmt deine Tochter denn zurzeit genau für Medikamente ein?
Viele Betroffene setzen ihre Medikamente ab und dann treten auch solche Probleme verstärkt auf, da wäre die Empfehlung von mir eine Mittellösung, weil man mit ganz wenig Antipsychotika da recht stabil ist, was mithilfe der speziellen Antidepressiva (Bupropion) erst gelingt.
So eine Umstellung kann etwas dauern, aber es kann die Situation beträchtlich bessern. Bei mir war das vorher auch der pure Horror.