Was verursachen Medikamente und was die Krankheit?
@Gelöschtes Mitglied 788
Hast du schon die
Medikamente-Empfehlung hier ausprobiert?
Beim Aripiprazol (Abilify) können die Denkstörungen im Vergleich zu Risperdal (was ähnlich wie Quetiapin ist) durchaus etwas besser sein, oder anders gelagert. Trotzdem hat man aufgrund der Neuroleptika und der Psychose da Einschränkungen auch ohne Neuroleptika.
Mir hat erst das Bupropion sehr gegen die Denkstörungen geholfen, was ein SNDRI Antidepressivum ist und eher der Gegenspieler der Neuroleptika. Da werden dann die Gehirnbereiche die aufgrund der Neuroleptika unterversorgt sind, besser mit Dopamin versorgt, weil das durch die Wiederaufnahmehemmung da sich steigern kann. Ist aber etwas anders wie wenn man Parkinsonmedikamente einnehmen würde, welche die Ausschüttung von Dopamin direkt steigern.
Das Bupropion hilft auch gegen Nikotinsucht was über 80% der Schizophrenen betrifft. Es wirkt ähnlich wie ein ADHS Medikament, welche auch auf Dopamin und Noradrenalin wirken und führt in Kombination mit Aripiprazol dazu, das man innerlich ruhiger/gelassener wird auch wahnhaftes und Ängste werden weniger, aber auch die Konzentration steigt, was bei ADHS lern ja auch das Problem ist was man damit löst, welche offlabel auch Bupropion zum Teil bekommen, was etwas milder als die üblichen Wirkstoffe sein soll.
Bei der Empfehlung empfehle ich auf längere Sicht das Neuroleptikum(Aripiprazol) nur in Intervallform einzunehmen, also dann wenn die Antidepressiva (Bupropion+Citalopram) drin sind eben so kleine Absetzversuche des Neuroleptikums zu machen, so das du aber in regelmäßigen Abständen 2-4 Wochen dann etwa eine Woche das Aripiprazol(in Minimaldosis) einnimmt, die ersten 1-2 Tage darf es auch etwas mehr von der Dosis sein.
Damit solltest du das mit den Denkstörungen hinbekommen und die Negativsymptome werden auch deutlich besser. In Kombination mit dem Aripiprazol entsteht durch das Bupropion kein Nachteil was die Positivsymptome angeht, eher werden Wahn und Ängste reduziert, weil das auch wie eine Art von Sucht oder Zwang ist und das zusätzliche Citalopram wirkt emotional dämpfend, weil sonnst das Aripiprazol etwas zu anregend ist oder sein kann und gegen Zwänge ist Citalopram auch gut. Allein das Bupropion würde Nebenwirkungen wie Verstopfungen und Miktionsstörungen aber auch Schlafstörungen machen, was grade im höheren Dosisbreich zu erwarten ist, von daher ist das Citalopram eben ganz wichtig ergänzend zu nehmen was prophylaktisch zweckmäßig ist. Bupropion wirkt anders als übliche Antidepressiva selektiv auf Noradrenalin und Dopamin, durch das Citalopram wird die slektive Serotoninwirkung ergänzt, so das alle drei wichtigen Botenstoffe angesprochen werden und du das dann anhand der Dosierungen noch etwas anpassen kannst wie es für dich eben passt.