Psychische Krankheit ist ein Mythos der die Normalität beschreibt.

Wir leiden an Überforderung und die Erkrankung ist wohl auch ein Ausdruck immensen Stress der auf uns lastet.

Medikamente dämpfen das ab, aber verschlimmern auch die Situation wenn man eben dann noch weniger belastbar wie vorher ist.

Für mich ist weder mit noch ohne Medikamente eine Formel, da es keine Extremlösungen gibt, eher stellt sich die Frage welche Medikamente und wie die Erkrankung eben an sich gesehen und behandelt wird. Es braucht ja Medikamente nur gibt es Andere Wirkstoffe wie spezielle Antidepressiva (Bupropion, Citalopram) die besser ansetzen etwa bei den Negativsymptomen oder Dopaminmangelerscheinung statt nur beim Überschuss wofür es die herkömlichen Neuroleptika oder Antipschotika gibt. Man behandelt eben nur die Hälfte der Erkrankung und lässt damit einen kranken oder gebrochenen Menschen zurück und da macht die Psychiatrie einen Fehler oder handelt womöglich sogar vorsätzlich falsch.

Es gibt ja sicherlich auch Studien die unter Verschluss gehalten werden oder wenn überhaupt nur Ärzten zugänglich sind, ich glaube vieles läuft da noch nach Eugenik oder Rassistischen Mustern ab, vielleicht eben weil man bestimmten Personengruppen keine Heilung anbieten möchte weil man ja auch gerne von einer Erkrankung spricht die mit den Genen weitergegeben werden kann, etwa bei Psychose. Selbst das sei mal dahingestellt wenn man psychische Erkrankungen als gesellschaftliche Stresssituation wertet wo ein Teil der Menschen eben erkrankt und damit eine andere Rolle als Gesunde etwa einnimmt.