Bupropion 300mg zum Amisulprid

Ok, jetzt verstehe ich es. Meine Lücke ist entstanden, weil ich auch beim Amisulprid von einer "typischen" DA D2 Antagonismusdämpfung ausgegangen bin, obwohl besonders bei niedrigen Dosen mehr DA ausgeschüttet wird, allerdings nicht durch die in DA D1 vorgeschalteten D1-"Bauteile", da ist das Ami chemisch taub für
@Benutzer_Trichtersieb du liegst bei dem letzten Satz falsch, da es D2 und D3-Autorezeptoren sind, die den postsynaptischen D1 Rezeptoren vorgeschalten sind. Also D2 D3 Autorezeptoren sind die Sensoren, welche bei viel Dopamin im synaptischen Spalt als Bremse anschlagen.

Amisulprid hemmt diese Autorezeptoren, was dazu führt, dass sich diese Bremse löst und mehr Dopamin freigegeben wird. So kommt es unter anderem zu dem Dopaminanstieg präfrontal vom Amisulprid, da die Hemmung der Autorezeptoren zu einem tonischen Anstieg des Dopamins führt, was letztlich dann bei D1 andockt.