Warum wir NET/DAT‑Wirkstoffe in der Schizophrenie neu denken müssen – und warum systematische Studien jetzt notwendig sind
Nochmals danke für deine Bemühungen das Bupropion zu vermitteln.
Aber wie du richtig erkannt hast und noch aus meinen Schreiben herauskristallisieren konntest, habe ich zur Zeit keine Depressionen.
Die Amisulprideinnahme reduziert mein Stimmungstief um einiges. Ich leide eher unter Stimmungsschwankungen als unter Depressionen.
Wenn du das Bupropion so toll findest, dann nimm es doch weiter ein.
Ich habe im vorherigen Beitrag versucht zu erklären, dass es bei Psychose primär keine antidepressive Wirkung hat.
Es hilft gegen diese Stimmungsschwankungen enorm!! Steht an anderen Stellen im Forum. Also wäre genau das, was du benötigst.
Ich selbst nehme es doch schon die ganze Zeit ein, also täglich 2 × 300 mg. Wenn du 150mg Bupropion hast, dann ist das für den Anfang völlig ok und du solltest merken, dass sich die Stimmungsschwankungen bessern.
Vitamin B6 ist für die Neurotransmittersynthese zentral. Auch das kann in manchen Situationen innere Unruhe und Reizbarkeit dämpfen.
Hochdosiertes B-Komplex und zeitweise
Vitamin B6 100mg würde ich dir bezüglich der Stimmungsschwankungen vorschlagen.
Unerklärliche Gründe bezweifeln die Einnahme des Bupropion für mich, da ich es zur Zeit nicht benötige. Kann sich ja noch ändern, dann komme ich darauf zurück meine Ärztin diesbezüglich zu informieren.
In diesem Sinne schönen Abend.
Wer genau bezweifelt die Einnahme von Bupropion für dich? Wenn es die Stimmen sind, die du hast, die vorgeschobenen Gründe mit den Depressionen erlogen, weil ich dir im vorherigen Beitrag dir erklärt habe, dass dafür die Antipsychotika da sind, also genau wie du es bereits hast und brauchst. Bupropion hilft gegen die Stimmungsschwankungen effektiv, da es präfrontales Dopamin moduliert. Dort, wo wir Betroffene Mangelzustände haben, wird das Dopamin über NET (Noradrenalintransporter) erhöht, was gegen innere Unruhe und Stimmungsschwankungen hilft.
Wenn diese "unerklärlichen Gründe" Stimmen sind, kannst du genau erklären, wie diese argumentieren, oder nachfragen, warum sie dich von der Einnahme von Bupropion abhalten wollen? Das mit den Depressionen ist kein Argument, da Bupropion antidepressiv eher schwach ist und gegen deine Stimmungsschwankungen und Positivsymptome helfen soll.
@Mutzi: Wenn die Stimmen bei dir dagegen sind, vielleicht weil es bei Positivsymptomen diese Halluzinationen reduzieren könnte. Vielleicht besteht der Hintergedanke, dass seine Stimmen dann über dir weniger Kontrolle haben oder dass diese dann bei dir ganz weggehen. Hast du Angst oder Bedenken davor, wenn die Positivsymptome durch Bupropion besser werden?
Über NET moduliert es präfrontales Dopamin, das hilft bei innerer Unruhe und Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen werden reduziert.
Über DAT moduliert es striatales Dopamin. Das verbessert antipsychotische Effekte und sollte deine Halluzinationen reduzieren. Da wäre es eben sehr bedeutend, ob sich deine Stimmen bessern. Ich selbst habe keine Stimmen und kann keinen Beweis dahingehend erbringen.
Bupropion wirkt eher langfristig bei Positivsymptome, also der Verlauf bessert sich eher über Monate. Stimmungsschwankungen sollten direkt besser.
Bitte erkläre die unerklärlichen Gründe welche die Einnahme des Bupropions für dich bezweifeln??