Warum wir NET/DAT‑Wirkstoffe in der Schizophrenie neu denken müssen – und warum systematische Studien jetzt notwendig sind

@DMA, es wäre längst notwendig, wenn man sich um Studien für die nötige Evidenz kümmern würde.
Das Problem ist, dass man bislang zu wenig davon sieht, trotz aller geleisteter Vorarbeit und Anstrengungen meinerseits.
Medikamentöse Orientierung bei Psychose – Schizophrenie (Langfassung)
https://schizophrenie-forum.com/psychose/attachments/patienteninformation-und-einwilligung-pdf.2761/

Für uns Kranke bedeutet es Leid, obwohl die Hoffnung begründet wäre, da diese Möglichkeit zur funktionellen Vollremission immer noch blockiert ist und mehr Unterstützung sehr wünschenswert wäre.

Forschung scheint sich nur fürs Lukrative zu interessieren und ist ansonsten wohl zu teuer. Trotzdem wären gerade diese größeren Studien wichtig, um den Nutzen als Add-on oder in einer Intervalltherapie eingebettet sowohl bei Negativsymptomen als auch bei Positivsymptomen zu belegen.

Den Wirkstoff Bupropion gibt es seit 1974 bzw. wurde 1985 von der FDA zugelassen, also seit 50 Jahren. Es ist ein gut verträgliches Antidepressivum, was man bei Schizophrenie und Nikotinsucht normal anstandslos bekommen sollte.