Meine Krankheit war damals im Studium noch zu schlimm. Ich bin ständig psychotisch geworden. Habe zwar gute Noten geschrieben aber musste trotzdem abbrechen.
In der Ausbildung kam irgendwann raus, dass ich krank bin, dann wurde ich gekündigt. Ich hätte das damals besser verheimlichen sollen - das Stigma war noch zu groß. Aber das kann je nach Betrieb anders sein.
Allgemein kann ich heute einmal "Fernstudium für Behinderte" empfehlen. Da gibt es viele Nachteilsausgleiche. Und wenn du mit dem Jobcenter sprichst, gibt es haufenweise Möglichkeiten an eine gute Ausbildung zu kommen. Ich hatte damals bspw das Angebot, dass die Ausbildung in wirklich guten Betrieben vom Staat finanziert wird oder auch das Berufsbildungswerk, indem eine Ausbildung mit weniger Leistungsdruck möglich ist.
Zusätzlich würde ich aber empfehlen, sich im Studium nicht so unter Druck zu setzen, denn mMn sind wir heute in einem Arbeitsmarkt angekommen, indem auch "Studienabbrecher" keine Nachteile bringt, sondern diese auch für reguläre Stellen genommen werden. Du legst dann in einer Bewerbung eben mehr Wert darauf, welches Fachwissen du erworben hast und welche Berufserfahrung bspw durch Werksstudentenjobs du neben dem Studium gesammelt hast. Und kannst so beweisen, dass du qualifiziert bist.