EM Rente vielleicht hat ja jemand eine Idee zur Lösung dieses Problems
Ich glaube das sollte nämlich eher eine medizinische frage sein als eine finanzielle
Genau das ist eine kranke Sichtweise, egal ob man von Wahn spricht. Dein Arzt oder deine Psychiater:in hat dich bereits als Fall für die volle Erwerbsminderung eingestuft. Du benötigst kein weiteres Gutachten. Das heißt, du hast die medizinische Einschätzung wahnhaft übergangen, egal ob man von Wahn spricht oder anderen.
Jetzt meinst du, es wäre eine medizinische Frage, aber du bist kein Arzt und dein Arzt bewertet mehr als dieses eine in meinen Augen wahnhafte Symptom.
Finanziell ist es relevant, da du vermutlich auch etwas auf dein Geld schauen musst.
(wahnhaft ist es, diesen für dich zum Leben notwendigen Faktor auszublenden).
Geld spielt also gar keine Rolle? Gut, wenn du Hunderttausende an Erspartem hast oder du ein Millionär bist, dann könnte ich diesem Argument zustimmen. Wenn du aber jeden Monat auf deine Ausgaben schauen musst um über die Runden zu kommen, dann ist diese Einstellung wahnhaft, da du dann wegen der wahnhaften Überzeugung diesen relevanten Faktor abstreitest.
Wahn ist auch mit Argumenten, teils auch mit Beweisen usw. unkorrigierbar, und so wirkt es.
Der medizinische Drop ist bereits gelutscht, da du die volle Erwerbsminderung schon zugesprochen bekommen hast, das macht kein Psychiater mal so.
Wenn du dich wahnhaft als Millionärin darstellst und keine bist, dann provozierst du aber, das dein Psychiater denkt, dass du ein solches Vermögen hast und deswegen keine EM-Rente brauchst. Dann solltest du zumindest mit keinem "Geld spielt keine Rolle" als Lüge kommen, sondern da auch faktenbasiert mit Einkommen und Ersparten rechnen.
Zudem: Was ist, wenn dein Sohn wie ich mit 23 Schizophrenie bekommt? Bei Männern verläuft die Krankheit häufig schlimmer, da Frauen erst Ende 20, Anfang 30 erkranken, die da schon mehr im Leben stehen.
Du, wenn du die volle Erwerbsminderung nimmst, dann lieber Bupropion und später mal die Intervalltherapie nutzt, dann wäre das wie eine Arbeit für die vielen Betroffenen und auch zukünftig helfen, damit deinen Sohn mal bessere Behandlungen wie uns Standardmäßig zur Verfügung stehen. Damit leistest du viel mehr für die Gesellschaft als das, was du in einen normalen Job leisten kannst, da du dort meist ersetzbar bist.
Jede Erfahrung ist sehr wertvoll, und dann kannst du in 5 oder 10 Jahren in Remission sein.
Es geht doch mit Arbeit nur darum, der Gesellschaft einen Dienst zu tun, und mit bis 3 Stunden und EM-Rente tust du das. Nur hast du dann zeit auch mehr dich mit deiner Gesundheit zu tun und damit tust du der Gesellschaft und anderen Betroffenen und dir selbst einen viel größeren Dienst.
Statistisch sind die Chancen bei 10-0% das du in 30-40 Jahren nach Erstmanifestation der Erkrankung noch arbeiten kannst.