EM Rente vielleicht hat ja jemand eine Idee zur Lösung dieses Problems

🧩 Warum 25 Stunden pro Woche die spätere volle EM‑Rente senken​

Die DRV berechnet die volle EM‑Rente aus:
  1. bisherigen Entgeltpunkten
  2. Zurechnungszeit (so tun, als würdest du bis 67 weiterarbeiten)
  3. Durchschnittsverdienst der letzten Jahre
Und genau Punkt 3 ist entscheidend.

Wenn du 10 Jahre lang:
dann passiert Folgendes:

✔️ Dein Durchschnittsverdienst sinkt​

Die DRV sagt dann:
„Diese Person hätte bis 67 vermutlich nur 25‑Stunden‑Einkommen erzielt.“
Das drückt die Bewertung der Zurechnungszeit.

✔️ Deine Entgeltpunkte sinken​

Weniger Lohn → weniger Beiträge → weniger Punkte.

✔️ Die spätere volle EM‑Rente fällt niedriger aus​

Und zwar dauerhaft, lebenslang.

📉 Konkretes Beispiel (realistisch, aber vereinfacht)​

Vorher Vollzeit:​

Teilzeit 25 Stunden:​

Wenn du 10 Jahre so arbeitest:
Differenz: 3–4 Entgeltpunkte → Das sind ca. 120–160 € weniger EM‑Rente pro Monatlebenslang

Und zusätzlich wird die Zurechnungszeit schlechter bewertet.

🟦 Wann wäre Teil-EM trotzdem sinnvoll?​

Nur in diesen Fällen:

🟩 Wann ist Teil-EM gefährlich?

Ganz klar:
👉 Wenn du 5–10 Jahre nur 25 Stunden arbeitest
👉 und später volle EM brauchst

Dann verlierst du:

🧠 Was wäre die optimale Strategie für jemanden, der später volle EM braucht?

1. Wenn möglich: direkt volle EM beantragen

→ schützt die Rentenhöhe
→ Zurechnungszeit wird hoch bewertet
→ Hinzuverdienst schadet der Rente NICHT

2. Wenn Teil-EM unvermeidbar:

so wenig wie möglich arbeiten (z. B. 3–4 Stunden statt 5)
freiwillige Beiträge zahlen
nicht jahrelang in Teil-EM hängen bleiben

⭐ 3. Besser: volle EM + Hinzuverdienst​

Warum?

🟣 Deine konkrete Frage:​

„Schadet es, wenn man 25 Stunden statt 35–40 Stunden arbeitet und erst später volle EM beantragt?“
Ja.
25 Stunden über viele Jahre senken die spätere volle EM‑Rente deutlich.