„Neurodivergenz“ – sensible Wahrnehmung

Vielleicht kannst du mal hier im Forum abklären, welche Medikamente du einnimmst und wie häufig du überhaupt Antipsychotika nimmst, bevor du alles aufs Sensibelsein schiebst. Viele deiner Symptome sind ja teilweise auf die Psychose zurückzuführen.
Die Bilder von einer erröteten und normalen Haut als Vergleich würden dir auch helfen, um das dem Hautarzt zeigen zu können.

Wenn es schlimm ist, könnte es auch das Stevens-Johnson-Syndrom sein, was eine schwere Hauterkrankung ist, die bei manchen Medikamenten wie Lamotrigin, vor allem wenn man es zu schnell einschleicht, auftreten kann.
Ohne Bild und wie schlimm es im Vergleich zu "normal" ist, kann das hier im Forum wohl kaum einer bewerten, aber mit diesen Bildern könntest du auch mal die KI füttern oder eine Bildersuche machen.

Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) und toxische epidermale Nekrolyse (TEN) - Erkrankungen der Haut - MSD Manual Profi-Ausgabe
Die Krankheitsbilder treten bei 2–9 von einer Million Menschen auf (1). Inzidenz, Schweregrad oder beides dieser Erkrankungen können bei Empfängern von Knochenmarktransplantaten, bei HIV-Patienten mit Pneumocystis jirovecii-Infektion, bei Patienten mit systemischem Lupus erythematodes und bei Patienten mit anderen chronischen rheumatologischen Erkrankungen höher sein.
Die meisten Fälle von SJS und TEN werden durch Medikamente ausgelöst. Zu den am häufigsten verursachenden Arzneimittel gehören
  • Sulfonamide (z. B. Sulfasalazin)
  • Andere Antibiotika (z. B. Aminopenicilline [in der Regel Ampicillin oder Amoxicillin], Fluorchinolone, Cephalosporine)
  • Antiepileptika (z. B. Phenytoin, Carbamazepin, Phenobarbital, Valproinsäure und ihre Derivate, Lamotrigin)
  • Nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente (z. B. Piroxicam, Meloxicam)
  • Antiretrovirale Medikamente (z. B. Nevirapin)
  • Sonstige individuelle Medikamente (z. B. Allopurinol, Chlormezanon)
  • Immun-Checkpoint-Inhibitoren (1)
Fälle, die nicht durch Medikamente verursacht werden, werden zugeschrieben
Bei Kindern mit Stevens-Johnson-Syndrom ist eine Infektion die wahrscheinlichste Ursache, und die meisten dieser Infektionen stehen im Zusammenhang mit M. pneumoniae.

In seltenen Fällen kann keine Ursache ermittelt werden.