Welcher Arbeit geht ihr nach? Habt ihr eine Stelle bei der ihr euch "outen" konntet?

Ich habe nach 2011 fast 10 Jahre Aripiprazol 15 mg genommen. Das hat mich schon eingeschränkt, danach eine Weile 10 mg.
Ich hatte letztes Jahr eine leichte Psychose. Ich konnte trotzdem arbeiten gehen, ich hatte Wahnkonstrukte, die eher im Hintergrund liefen.
Dann bin ich aber in der Psychiatrie gelandet, eine Woche. Meine Psychiaterin ist wirklich schlecht, ich sollte wirklich mal wechseln. Die sitzt da und verteilt Rezepte. In unserer Gegend gibt es nicht so viele und manche nehmen nicht auf. In der Klinik unseres Landkreises, wird auch nur das nötigste gemacht, kaum Gespräche etc.
Ich sollte aber wieder Medikamente nehmen, da ich aus dieser postpsychiotischen Depression nicht rauskomme. Ich habe aber das Gefühl dass ich das Aripiprazol nicht mehr vertrage, meine Ärztin meinte, das alle NLs gleich sind mit den Nebenwirkungen. Ich fühle mich gereizter und einfach nicht ich selbst. Aber die jetztige Depression ist auch kein Zustand.
Ich habe vor, wenn ich genug Geld habe, eine Weile nach Südamerika zu gehen. Ich hoffe nächstes Jahr ist es soweit. Danach vielleicht Teilrente. Ich glaube einfach, dass der Vollzeitjob zu viel Raum einnimmt und zu viel Energie benötigt, und so keine Zeit/Lust für wichtigere Dinge ist. Ich lebe auch sozial isoliert, was meine Depressionen fördert. Ich gehe am Sonntag zum Tag der offenen Tür im Tennisclub, vielleicht ist das was.
Ich schaue mir deinen Vorschlag an. Danke.