Paranoider Wahn auf einen bestimmten Ort / die Wohnung bezogen / "Bestrahlungsgefühl"
Hallo ihr Lieben!
Vielen lieben Dank für eure Antworten.
Ich weiß immernoch nicht genau, ob ich mich nun weiter medikamentös einstellen lassen soll oder, ob ich einfach nochmal umziehe in eine Erdgeschosswohnung, um mich besser zu fühlen und keinen Mieter mehr unter mir zu haben. Bisher ist das der Plan, aber es ist schwierig, überhaupt eine passende, bezahlbare Wohnung zu finden.
Wenn ich dann erneut derartige Gedanken und Missempfindungen bekäme, würde ich mich tatsächlich in eine Klinik begeben und medikamentös einstellen lassen.
Bisher empfinde ich mich als "normal" und habe keine Paranoia mehr, allerdings wohne ich auch seit Februar bei Freunden und bin nur einmal pro Woche zum Sachen holen, waschen, etc.bei mir in der Wohnung.
Meine Medikation ist noch "unterste Dosierungsstufe", wird daher wohl kaum antipsychiotisch wirken, nur sedierend und um Angst und Anspannung zu lindern (nehme immernoch die anfänglichen 0,5 mg Risperidon und 25 mg Quetiapin). Bin davon aber bereits so sediert, dass ich lange schlafe und dann meistens nach dem Frühstück wieder bis mittags o.länger schlafe. Bekomme daher auch kaum etwas gebacken und habe jetzt schon 3-4 kg zugenommen. Daher habe ich auch Angst, noch höher dosiert eingestellt zu werden...
Ich stecke jedenfalls gerade total fest und es geht nicht richtig vor und zurück. Das ist alles super-ätzend.
Ich glaube, ich werde das mit der neuen Wohnung mit dem Doc besprechen und dass ich dann erst eingestellt werden möchte, falls ich dort dann auch wieder Paranoia entwickeln sollte... Mal sehen wie er reagiert. Garantiert skeptisch und nur wenig begeistert...
LG und Danke für eure netten Nachrichten.
Alles Gute euch🍀