Vorgehen beim Rückkehr in die Familie

Hallo Johannes,

wie ist denn jetzt die aktuelle Situation?

Bei uns ist es ähnlich, mein Mann und ich waren fast 16 Jahre zusammen, er ist mit der Krankheit paranoide Schizophrenie in die Beziehung gekommen und war medikamentös eingestellt. Mitte 2021 hat er seine Tabletten abgesetzt, ab da begann ein schleichender Prozess. Ab Mitte 2024 hatte ich das Gefühl es stimmt etwas nicht, konnte es aber nicht greifen. Im Nachhinein hat alles Sinn ergeben. 2025 hat er sich nur noch auf seine Sachen konzentriert kein Interesse am Familienleben. Im letzten Jahr begannen auch die Vorwürfe und ich konnte ihm nichts mehr Recht machen. Ich war an allem Schuld was seiner Meinung nach schief gelaufen ist. Permanente Vorwürfe, die einfach nicht stimmten. Ende 2025 ist er in die Klinik gekommen und hat sich Anfang 2026 von mir getrennt. Ich bekomme wenig bis gar keine Auskünfte von der Klinik. Auf Grund unseres gemeinsamen Kindes habe ich nun eine räumliche Trennung vorgenommen. Komme aber immer wieder an den Punkt, wo ich unsicher bin und nicht weiß, ob ich mich richtig verhalte. Er hat noch keine Wohnung gefunden, er konnte auch seit Absetzen der Medikamente plötzlich nicht mehr mit Geld umgehen, und ist daher noch in der Klinik.