Radikale Akzeptanz
Ich glaube, wenn man sich selbst nicht nur akzeptiert, sondern auch liebt, wird man insgesamt glücklicher. Jeder hat Schwächen und Stärken, aber wenn man sich auf die Stärken konzentriert, kann man Schwächen auch gut abfedern. Ich habe mich im Grundcharakter, denke ich, wenig verändert, aber ich bin gelassener, freundlicher und aufgeweckter. So manche Negativsymptome können einen schon in den Abgrund ziehen, aber wenn man den Abgrund gesehen hat, weiß man auch, was man niemals will. Gut ist es, wenn die Höhen und Tiefen nicht so stark ausgeprägt sind, da helfen die Antipsychotika schon, weil man eher einen flacheren Affekt hat. Wichtig ist sich gut zuzureden und nicht das Schlimmste vorauszuahnen.