Radikale Akzeptanz

Es ist schön, dass du durch deinen Arzt ein Gefühl von Sicherheit hast. Richtig, die Medikamente können Symptome lindern, aber sie können nicht heilen. Auch ist hadern mit der Krankheit sicher der falsche Weg, daher finde ich es schön wie du es schaffst wieder “runterzukommen”. Trotzdem denke ich, dass es von Zeit zu Zeit auch sinnvoll ist nicht alles zu akzeptieren->ich bin krank->ich kann nicht arbeiten-> mir geht’s nicht gut, ich leg mich hin-> fuer was soll ich aufstehen, ich bin ja krank und darf liegen bleiben.
Ich denke es gibt einen Unterschied zwischen akzeptieren und resignieren. Akzeptieren muss ich vor allem Dinge, die ich nicht ändern kann und die nicht in meiner Macht stehen. Wenn ich akzeptiere "ich bin krank", sollte die Reaktion sein, ich gebe mein bestes um die Situation zu verbessern. Aber erst mal ist es eine Tatsache.